Und wie versprochen setzen wir unsere Reihe fort. An den nachfolgend genannten Terminen wird Oerb die Python Crashkursreihe in drei Terminen von ca. einer Stunde fortsetzen. Beginn ist jeweils 19:00 Uhr. Die drei Vortäge führen grundlegend in die objektorientierte Programmierung (OOP) ein. Die Vorträge finden im Rahmen des Pythonfoo statt, welches jeden Donnerstag im Chaosdorf stattfindet.
( 02.05. – Do. – Klassen, Vererbung und Import ) done
16.05. – Do. – Typenprüfung, Properties, Decoratoren, Generatoren, Methoden um Moduleigenschaften heraus zu finden
23.05. – Do. – Vorführung der Entwicklung einer Objektsturktur on the Fly mit anschließender Diskussion über den Sinn und Einsatzbereich von OOP
Die Veranstaltungen sind wie immer kostenfrei, auch wenn Spenden gerne gesehen sind. Es gibt ausreichend Getränke und häufig haben wir Glück und werden aus der Küche mit warmen, veganen Speisen versorgt.
Cool ++ – so könnte man hier eigentlich den Titel setzen, denn Anderes zu sagen, fällt mir kaum ein bei dem, was uns beim letzten Freitagsfoo am 10.05.2013 geboten wurde.
Unüblich früh fürs Chaosdorf war der Beamer an, und ein seltsames, bewegtes und verzerrtes Doppelbild einer Achterbahnfahrt in 3D-Landschaft war zu sehen. Davor saß jemand mit einem schwarzen Kasten vor dem Gesicht und war sichtlich begeistert.
Wir hatten Besuch aus Berlin von einem VR-Profi, der uns die Entwicklerversion der Oculus Rift probieren ließ. In einem kurzen Vortrag konnte er überzeugende Argumente vorbringen, die sie zu einem Nice Piece of Technology kategorisierte. Dem folgte ein Kurzabriss über seine ganz persönliche Geschichte der VR-Brillen, die schon etwa. 1980 begann. Die angespannte Stille im Raum, bei der man nur vom Rauschen der Gerätelüfter gestört wurde, sagt alles, was über die emotionale Stimmung im Raum sonst zu sagen wäre.
Der Abend war noch jung, und nach so viel geballter Technology Experience war keiner auf das gefasst, was folgte. Da stand so ein schlaksiger Jüngling vor uns, der mit vergleichsweise wenig Investition einen autarken PC vorstellen konnte. Der arme Kerl konnte sich kaum vor dem Bombardement an Fragen schützen, das schon während seiner Ausführungen einschlug.
Natürlich hat unsere Freifunkrouterfraktion es sich nicht nehmen lassen, darauf aufmerksam zu machen, dass man Freifunkrouter bereits auch in die Autarkie entlassen hat.
Dem ganzen folgte zum Abschluss ein Ausflug in die Abgründe des Hardware-Supports. Die Länge der Geschichte mit seinen wenigen Höhen und umso zahlreicheren Tiefen war so gewaltig, dass der eine oder andere anfing, Buch zu führen, um überhaupt noch mitzukommen. Wieviel Aufwand es machen kann, einen neuen Laptop mit Produktionsfehler in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, war noch von keinem so nachhaltig geschildert worden. In der Summe so richtig deftiges Apfelmus, welches den Redner sichtlich bewegte und regelmäßiges Raunen im Publikum verursachte. Bewundernswert war die Hartnäckigkeit des Gepeinigten, die ungebrochen nach derlei Willkür aufrecht gehalten worden war und mit tosendem Applaus gehuldigt wurde.
Die Deutsche Telekom schafft die Netzneutralität ab. Deswegen wollen wir bei der großen jährlichen Aktionärshauptversammlung in Köln am 16.05.2013 ab 16:00 Uhr vor der Lanxess Arena am Willi-Brandt-Platz 2 für Netzneutralität demonstrieren! Zudem gibt es den ganzen Tag über ab 8:00 Uhr eine Mahnwache an selbiger Stelle zu der ihr alle ebenso eingeladen seid!
Die Drosselung wirkt sich an drei Stellen aus: Beim Endnutzer, bei den Anbietern von Internetdiensten und bei ihren Konkurrenten.
Die Endnutzer-Drossel:
Seit dem 2. Mai steht fest: Wenn Telekom-Kunden beim Surfen eine bestimmte Datenmenge im Monat verbraucht haben, wird die Surfgeschwindigkeit zukünftig für den Rest des Monats stark gedrosselt; und zwar um mindestens 97,6% der ursprünglichen Bandbreite! Der Aufbau von www.telekom.de dauert dann beispielsweise fast 2 Minuten. Die Drossel macht dann auch das Betrachten von YouTube- oder anderen Videos nahezu unmöglich. Vom vielbeworbenen “High Speed Internet” kann da nicht mehr die Rede sein, und die Angabe ”bis zu” wird endgültig pervertiert! So wird die Bezeichnung “Flatrate” zu einer irreführenden Falschbezeichnung von Volumentarifen, die mit den bisher üblichen Pauschaltarifen nichts gemein hat. Der Endnutzer wird getäuscht.
Die Diensteanbieter-Drossel:
Die Telekom möchte dieses Verfahren auch nur auf Dienste anderer Anbieter anwenden. Die telekomeigenen Dienste wie “Entertain” oder “WLAN 2 GO” sind von der Drosselung nicht betroffen. Sowohl der Endnutzer, als auch der Anbieter werden für größere Bandbreite zur Kasse gebeten. Diese Praxis ist von der Telekom bereits angekündigt worden[1]. Das verletzt den Grundsatz der Netzneutralität, der vorsieht, dass jedes Datenpaket unabhängig von Sender, Empfänger und Inhalt bestmöglichst transportiert wird.
Die Endnutzer-Drossel in Kombination mit der Diensteanbieter-Drossel bedeutet, dass die Telekom für die Durchleitung eines Datenpakets beide Seiten zur Kasse bitten kann (zweiseitiges Geschäftsmodell).
Die Konkurrenten-Drossel:
Auch die Konkurrenten der Telekom, wie Vodafone, O2 und Versatel bieten ihre Angebote nicht flächendeckend an – weil ihnen der dafür erforderliche Netzausbau zu teuer ist!
Somit ist die Telekom vor allem in vielen Gegenden der einzig verfügbare Anbieter und kann damit die Endnutzer- und Diensteanbieter-Drossel einfach durchsetzen!
Das wollen wir nicht hinnehmen – deswegen gehen wir auf die Straße!
Wer sich die Drosselung und die Abschaffung der Netzneutralität nicht bieten lassen will, ist eingeladen, sich unserer Demonstration am 16.05. in Köln anzuschließen.
Wir freuen uns, mit Euch zusammen zu demonstrieren!
Geht auf die Straßen! Lasst euch die Scheiße nicht bieten! Die machen unser Internet kaputt, so wie wir es kennen und lieben!
[1] “Wir sind offen für Gespräche mit diesen Anbietern, um ihre Angebote in Entertain zu integrieren oder neue Kooperationsmodelle zu finden. Einen Teil dieser Erlöse würden wir dann in den Netzausbau investieren können. Dann ist es auch denkbar, dass die Sendungen nicht das Datenvolumen der Nutzer verbrauchen. Im Mobilfunk machen wir das bereits mit dem Musik-Streamingdienst Spotify. So etwas wäre sowohl mit Marktgrößen wie Youtube als auch mit Newcomern möglich” – Niek Jan van Damme (DIE WELT, 2013)
Unsere Forderungen:
Die Telekom muss von ihren Drosselungs-Plänen abrücken!
Netzneutralität muss gesetzlich festgeschrieben und durch die Aufsichtsbehörden durchgesetzt werden.*
Jeder Mensch muss ein Anrecht auf einen Breitband-Internetzugang haben. Dieses Recht muss gesetzlich verankert werden, um der digitalen Spaltung unserer Gesellschaft entgegen zu wirken.
Wo Flatrate draufsteht, muss auch Flatrate drinstecken. Wir fordern neben Volumentarifen echte Flatrates, bei denen für eine fixe Summe ein Internetzugang mit gleichbleibender Geschwindigkeit zur Verfügung gestellt wird.
Bündnis für Netzneutralität und gegen digitale Diskriminierung:
Anonymous Aktivisten
Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung – geteilt.de. e.V.
Chaosdorf e.V.
Digitale Gesellschaft e.V.
AK Vorrat OG Köln/Bonn
Netzpolitik.org
Piratenpartei Deutschland
fNordeingang e.V.
und weitere…
Weitere Informationen findet ihr auch hier:
Protestwiki: http://bda.protestwiki.de/wiki/Drosselkom
Twitter: https://twitter.com/Drosseldemo
Am Mi. den 15. Mai trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen Vortrag über Shared Memory & Allocatoren geben.
Ab 19:30 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf.
Am 08.05.2013 trifft sich die “BlackBerry Developer Group Düsseldorf” zum BB10 DEV im Chaosdorf.
Interessierte Entwickler sind herzlichst eingladen einfach vorbei zu kommen und sich uns anzuschließen bzw. Erfahrungen auszutauschen.
Ab 19:30 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Auf dem letzten Freitagsfoo vom 26.04.2013 hatten wir einigen Besuch, über den wir uns sehr gefreut haben und wollen ihnen hiermit noch einmal recht herzlich danken.
Visit from Hackerspace Interlock in Rochester, New York USA
Als erstes tauchte ohne große Vorwarnung ein Mitglied des Hackspace Interlock aus Rochester auf. Er hatte hier in der Nähe beruflich zu tun und entsprechend die Gelegenheit genutzt bei uns für zwei Stunden seiner kostbaren Zeit in Deutschland vorbei zu schauen. Nach einer Führung durch unseren Hackerspace wurde auf eine spontane Bitte aus den Reihen der zahlreichen Anwesenden eine ausführliche Vorstellung des Hackerspaces Interlock in Rochester aus dem Bundesstaat New York in den USA.
Wer sich selbst einen Eindruck machen möchte, kann sich in dem umfangreichen Bildarchiv auf der Hompage des Hackerspace umschauen. Das offensichtlich große Interesse im Raum, was man an den zahlreich verweisten Laptops erkennen konnte, galt dem Umstand, einmal einem Hacker jenseits des großen Teiches leibhaftig begegnen zu können. Wir bedanken uns dafür noch einmal recht herzlich und bleiben bei unserem Angebot zu einem virtuellen Austausch zwischen den beiden Hackerspaces. Wir hoffen ebenso, den Besuch einmal erwiedern, und der großherzigen Einladung folge leisten zu können.
Als weiteren Gast von außerhalb aber jedoch eher aus der direkten Nachbarschaft hatten wir das
FFT (Forum Freies THEATER) aus Düsseldorf
zu besuch. Das FFT, für die nicht Anwesenden und Interessierten wurde 1999 gegründet und ist ein Produktions- und Veranstaltungsort für professionelles freies Theater in Düsseldorf. Ohne festes Schauspielensemble steht das FFT für ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik. Die Affinität, die zu einem Besuch im Chaosdorf führte, rührte vermutlich von einem Besuch diverser Clubmitglieder auf einigen ihrer Veranstaltungen her. Ganz besonders war uns die Teilnahme an der Produktion von machina ex “Game ON Stage” ein Erinnerungsträchtiges Erlebnis.
Das schöne am FFT, und weshalb hier insbesondere noch einmal darauf aufmerksam gemacht werden soll, sind die technikaffinen Vorstellungen, an denen man nicht nur passiver Zuschauer, sondern aktiver Teilnehmer des Geschehens sein kann. Dabei wird in einer speziellen Themenreihe des FFT der Kontakt mit der Technik aus einer neuen und innovativen Theaterkultur heraus gesucht. Zu dem in Kürze statt findenden Programm, dass aus dieser Perspektive interessant ist, gehört z.B. Game ON Stage – LEVEL TWO, der Berliner Künstlergruppe machina ex. Aber sicherlich ist auch der Invisible Playground – SCENE IT ALL ein interessanter Termin.
Wir danken hier auch noch einmal herzlich für das rege Interesse, das Ihr in uns geweckt habt.
Und wie versprochen setzen wir unsere Reihe fort. An den nachfolgend genannten Terminen wird Oerb die Python Crashkursreihe in drei Terminen von ca. einer Stunde fortsetzen. Beginn ist jeweils 19:00 Uhr. Die drei Vortäge führen grundlegend in die objektorientierte Programmierung (OOP) ein. Die Vorträge finden im Rahmen des Pythonfoo statt, welches jeden Donnerstag im Chaosdorf stattfindet.
02.05. – Do. – Klassen, Vererbung und Import
16.05. – Do. – Typenprüfung, Properties, Decoratoren, Generatoren, Methoden um Moduleigenschaften heraus zu finden
23.05. – Do. – Vorführung der Entwicklung einer Objektsturktur on the Fly mit anschließender Diskussion über den Sinn und Einsatzbereich von OOP
Die Veranstaltungen sind wie immer kostenfrei, auch wenn Spenden gerne gesehen sind. Es gibt ausreichend Getränke und häufig haben wir Glück und werden aus der Küche mit warmen, veganen Speisen versorgt.
Ein Thema hätten wir noch: Es gibt Hardware und ein tolles Webinterface, aber wie kommen die Signale dann vom Webinterface zum Schieberegister? Und was macht man, wenn man feststellt, dass man neben Lampen auch noch RGB-Streifen, 7-Segment-Anzeigen und Weiteres ansteuern möchte?
Ohne besondere Vorkehrungen passen nämlich nicht sehr viele Geräte an einen RasPi: Es gibt 10-12 nutzbare GPIO Pins, d.h. bei 2 Pins (Clock + Data) pro Endgerät ist Platz für 5-6 Geräte. Wenn man das Taktsignal gemeinsam benutzt, werden daraus sogar 9-11.
Das mag ausreichen, hat aber immer noch das Problem, dass es nicht skaliert und man für jedes neue AVR-Board ein zusätzliches Kabel vom RasPi bis zum Board ziehen muss.
Also: Warum nicht ein Datenbus?
Wir haben sowieso schon SDA und SCL und ein an I2C angelehntes Protokoll, es ist also kein Problem, auch noch Adressierung draufzuwerfen. Anstelle von einzelnen Befehlsbytes und einem “ohai ich bin fertig”-Signal gehen dann einzelne Befehlsbytes, 2 Adressbytes und das Fertigsignal über die Leitung. Üblicherweise fängt man mit der Adresse an und schickt erst dann Daten; da die am Bus angeschlossenen Geräte aber vollkommen ungeplant entwickelt werden und deshalb noch nicht mal im Voraus bekannt ist, wieviele Byte so ein Gerät maximal empfangen möchte, kommt unsere Adresse zum Schluss.
Aktuell haben wir drei Gerätesorten und dementsprechend drei Programme, um Bits und Bytes an AVRs zu schicken.
Das “Ohai ich bin fertig”-Signal ist übrigens kein Befehlsbyte, sondern eine spezielle Kombination von SDA (“serial data”) und SCL (“serial clock”). Ein einzelnes Bit wird übertragen, indem zuerst SDA auf das Bit gesetzt und anschließend SCL von 0 (low) auf 1 (high) gewechselt wird. Beim AVR triggert das einen Interrupt und er liest ein Bit vom Bus ein, anschließend muss der Busmaster (d.h. der RasPi) zuerst SDA und anschließend SCL auf low setzen. Das Ende der Übertragung wird signalisiert, indem nach dem letzten Bit SCL high bleibt, SDA auf high gesetzt wird, und erst dann wieder SCL auf low. Darauf hat der AVR auch einen Interrupt, so dass er genau weiß, dass der Befehl durch ist und er ohne irgendwelche Timinggeschichten seine Daten auswerten und (falls die Adresse passt) übernehmen kann.
Die reine Softwareseite wäre damit erledigt: 65535 Geräte pro Bus auszureizen wird nicht schnell gehen. Bleibt also noch die Hardware.
Zunächst eine gute Nachricht: Da sowieso SDA und SCL schon an jedem Board per Optokoppler getrennt sind, muss man sich keine Sorgen um getrennte Stromkreise machen und zusammen mit dem Datenbus auch nicht zwangsläufig noch Spannung übertragen. D.h. man kommt im einfachsten Fall mit drei Adern (SDA, SCL, GND) aus und kann beliebig dünne Kabel verwenden, denn wo keine Betriebsspannung übertragen wird, gibt es auch keinen nennenswerten Spannungsabfall zu verhindern.
Aktuell kann man die Hardwareseite des Bus grob als Daisy-Chaining bezeichnen: Vom RasPi führt genau ein Kabel weg, daran hängt z.B. eine RGB-Leiste, und diese RGB-Leiste hat ein Eingangskabel und ein Ausgangskabel für den Bus (die intern einfach miteinander verbunden sind). Daran kann dann das Kabel zum nächsten Gerät angeschlossen werden, und so weiter. Das ist simpel, führt aber spätestens zu Problemen, wenn man spontan mitten zwischen zwei Geräten noch ein drittes anschließen will.
Vampirstecker a la 10BASE5 Ethernet kommen auch nicht in Frage, da wir drei und nicht zwei Leitungen haben. Aber (mit Dank an Das Labor in Bochum, die das wohl so tun): Es gibt Vampirklemmen mit beliebig vielen Polen für Flachbandkabel, die sich auch sehr stressfrei nachträglich aufbringen lassen. Eine solche Klemme kostet 8ct, und 30m 8pol-Flachbandkabel für 6 Euro sind auch ein sehr akzeptabler Preis. Zumal man daraus sogar 60m machen kann, denn für unsere Zwecke reichen 4 Leitungen (SDA, SCL, GND und dann noch 12V für Verbraucher mit ganz geringem Stromverbrauch) völlig aus.
Diese Idee werden wir demnächst ausprobieren und dann hoffentlich einen leicht erweiterbaren und extrem simplen Datenbus haben. Er unterstützt zwar nur Kommunikation in eine Richtung und ist nicht schnell, aber für komplexere Sachen lässt sich ja ein CAN-Bus parallel dazu verlegen.
Nachdem der letzte Eintrag nur ein paar Hardwaredinge beleuchtet hat, geht es jetzt um die Software, genaugenommen das Webinterface und ein paar Zusatzskripte.
Die Dateien liegen wie alles andere im dorfmap repository und einige Helfer in dorfmap-deb.
dorfmap ist Perlcode mit Mojolicious. Zeigt im Browser einen Grundriss des Chaosdorf an und verteilt darauf Symbole für Lampen, Drucker, Türstatus und weitere potentiell interessante Dinge. Die Koordinaten der Geräte sind als Pixel-Offsets (ja, eigentlich möchte man relative Angaben benutzen
) zusammen mit Steuerungsfoo in einer coordinates-Datei angegeben.
Ausgelesen wird entweder direkt aus dem GPIO-Pin (per /sys/class/gpio) oder Caches für die Schieberegister in /tmp. Einige Sonderfälle (z.B. Hosts, die nicht steuerbar sind) werden von einem separaten Skript alle zwei Minuten überprüft und zwischengespeichert.
Per Default wird getoggelt, d.h. ein Klick auf eine eingeschaltete Lampe schaltet sie aus und ein Klick auf eine ausgeschaltete Lampe schaltet sie ein. Einzige Ausnahme ist bei uns die Außenbeleuchtung, die anhand der Tageszeit automatisch gesteuert wird, so dass die dorfmap nur die Automatik ein- bzw. ausschaltet.
Ist auch vorhanden, in JSON und plaintext. Dazu bietet sich die
Dokumentation im Wiki an.
Das Webinterface ist inzwischen recht umfangreich, aber einigermaßen portabel. Angepasst werden müssen in erster Linie der Grundriss und die coordinates-Datei, und im Falle von Schieberegistern / anderen Konstruktionen, die nicht direkt auf GPIO-Pins zugreifen, noch die system-Aufrufe in index.pl (avrshift-donationprint etc.)
Am Mi. den 17. April trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal gibt es ein Highlight: Eine Videoschaltung und Gespräch mit dem C++ Committee!
Ab 19 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf, die Videoschaltung beginnt dann um ca. 20 Uhr.
Wir laden zur Demonstration mit kreativen Aktionen gegen die Bestandsdatenauskunft auf!
Am Sonntag, den 14. April 2013, u, 14 Uhr, treffen wir uns auf dem Vorplatz vom HBF Düsseldorf / Konrad-Adenauer-Platz .
Wir wollen das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft stoppen, das am 21. März 2013 im Bundestag beschlossen wurde. Am 18. April 2013 wird sich der Innenausschuss des Bundesrats mit dem Gesetzesvorschlag beschäftigen. Voraussichtlich am 3. Mai 2013 wird der Bundesrat darüber abstimmen; erst dann kann das Gesetz in Kraft treten.
Unter dem Motto “Unsere Passwörter gehören uns!” und “Privatsphäre ist ein Menschenrecht – auch im Internet!” werden wir auf die weitreichenden Eingriffe in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und in die privaten Daten der Nutzer durch die Bestandsdatenauskunft hinweisen. Es geht um den Zugriff auf private Zugangs- und Identifikationsdaten bei Telekommunikation im Internet und per Telefon, um Passwörter (wie z.B. von E-Mail-Accounts), PIN/PUK-Nummern bei Handys und die namentliche Identifizierung von IP-Adressen im Netz. Besonders kritikwürdig am Gesetz ist, dass der Zugriff bereits bei Ordnungswidrigkeiten erlaubt ist. Die vorgesehenen Einschränkungen reichen – bei weitem – nicht aus. Außerdem soll eine Vielzahl von Behörden von Polizei, BKA bis Geheimdiensten wie dem Verfassungsschutz Zugang erhalten. Obendrein soll der Zugriff auf die Bestandsdaten laut dem Gesetz über eine Schnittstelle bei den Providern/Telekommunikationsanbietern ermöglicht werden, die fast hürdenlosen Zugriff in hohem Ausmaß ermöglichen kann.
Wir rufen Aktivist*Innen für Bürgerrechte, Menschenrechte, Netzaktivist*Innen, Bürger*Innen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und demokratische Parteien auf, sich unserem Bündnis anzuschließen.
Weitere finden sich im Wiki sowie im Blog von protestwiki.de! Es gibt auch ein Mobilisierungsvideo.
Kommt zahlreich! Macht mit! Sagt “Nein” zur Bestandsdatenauskunft!
Gestern gab es, wie letzten Donnerstag angekündigt, den Pyhton-Crashkurs. Unser Refferent Bison hat offensichtlich die Erwartungen der Teilnehmer erfüllt. Es waren allerhand neue Besucher da, die im Anschluß reges Interesse an unseren Aktivitäten und weiteren Vorträge gezeigt haben. Der ein oder andere wurde so angeregt, dass er noch bis in die Nacht mit dem probieren und studieren von Python beschäftigt war. In unseren Räumlichkeiten ist das aber kein Problem, da sie 24/7 Internet, Mate regen Kontakt unter IT affinen Personen usw. für unsere Clubmitglieder bieten.
In Summa war es eine gelungene Veranstaltung, die wir sicherlich fortsetzen werden. Kleine Vorträge während des Pythonfoo sind sicherlich unangekündigt und unregelmäßig auch an den nächsten Veranstaltungen zu erwarten. Eine Fortsetzung der Crashkursvorträge werden wir zusätzlich hier ankündigen.
Wer das Gesehene noch einmal nachvollziehen will, kann sich den Vortragscode in unserem GitHub anschauen oder in den anderen dort liegenden Codebeispielen stöbern. Natürlich ist jeder auch gern zum Freitagsfoo eingeladen, bei dem es ebenfalls interessante Vorträge rund um unsere Chaosthemenwelt gibt.
Der Vortragscode steht in Github zum Download zur Verfügung.
Alle Interessierten laden wir ein zu unserem Workshop Verständlich Schreiben mit Corinna (pallas) am Samstag, den 13. April 2013 ab 15 Uhr.
Wir alle freuen uns über gute Doku, wenn wir etwas Neues lernen. Doch wie sieht es mit der Doku für unsere eigenen Projekte aus? Ist sie a) vorhanden und b) verständlich geschrieben?
Gut zu schreiben kann man lernen. Im Workshop verbessern wir “fertige” Texte in mehreren Schritten. Bring also gerne Deine vorhandenen Texte mit! Es muss auch nicht unbedingt eine Dokumentation sein, da die meisten Regeln für alle Arten von Text gelten. Für alle die noch keine Texte haben bringt Corinna Übungstexte mit.
Das Überarbeiten geht am besten mit einem Laptop. Alternativ kannst Du auf totem Baum mitmachen.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber wir freuen uns über eine Spende. Wenn Du jetzt schon entschlossen bist, mitzumachen, kannst du dich gerne im Wiki anmelden.
Sicher sind Euch vergangenes Wochenende die massiven Ausfälle des Labor-Servers aufgefallen. Dies ist uns sehr unangenehm, da uns die Zuverlässigkeit der von uns angebotenen Dienste sehr am Herzen liegt. Anlass genug, Nägel mit Köpfen zu machen und die historisch gewachsene Installation unseres Servers einer Rosskur zu unterziehen.
Das Admin-Team hat keine Kosten und Mühen gescheut und in einem nächtlichen Kraftakt das anachronistische Ubuntu-Setup durch ein moderneres System ersetzt. Wir sind stolz, Euch die bekannten Labor-Dienste nun über Windows Server 2012 bereitzustellen.
Die intuitive Handhabung der Oberfläche hat uns rundum überzeugt, wodurch eine Umstellung in Rekordzeit möglich wurde. Basierend auf diesen positiven Erfahrungen werden wir auch die Maildienste künftig über Microsoft Exchange abwickeln. Eine wirklich runde Sache, nur unser Kassenwart ist etwas verschnupft, weil das Vereinskonto ein paar Federn lassen musste. Enterprise-Lösungen haben halt ihren Preis.
Um das ganze abzurunden, haben wir unsere Webseite zusätzlich einem Redesign unterzogen, um sie noch benutzerfreundlicher und zugleich optisch ansprechender zu gestalten. Sie unterstreicht mit ihrer dezenten Farbgebung den fortschrittlichen, pragmatischen und zielorientierten Geist unseres Vereins.
Schaut mal rein, wir sind gespannt auf Euer Feedback!
Heute gab es in der wöchentlichen Veranstaltung Pythonfoo von Bison einen spontanen Crashkurs in der Programmiersprache Python. Den anwesenden Pythoninteressierten, wurden Grundlagen wie der Befehl Print, Variablen, Funktionen, IF-Bedingungen und Diverses mehr bis zur Schleifenprogrammierung näher gebracht. Da die Veranstaltung nicht angekündigt war, aber sehr gut angekommen ist, wird der Vortrag zum Pythonfoo am nächsten Donnerstag den 04.04.2013 wiederholt. Weitere Vorträge für den Einstieg in Python sind bereits in Vorbereitung. Alle die speziell in Python einsteigen möchten oder das erste mal eine Programmiersprache erlernen wollen sind herzlich eingeladen an dem Crashkurs Teil zu nehmen. Die offenen Gespräche vor und nach den Vorträgen und das gegenseitige Coachen führen zu schnelleren Erfolgserlebnissen als das einsame Studium @ HOME. Wie immer kann man währenddessen seine Nerven mit einer Clubmate stimmulieren, eigene Pythonprojekte mitbringen oder Vorstellen und die Netzwerkinfrastruktur unserer Clubräume kennenlernen.
Der Vortragscode steht in Github zum Download zur Verfügung.
Im Chaosdorf ist seit zwei Wochen eine Lichtsteuerung fest installiert. Dieser Artikel soll zeigen, dass so etwas selbst zu bauen deutlich einfacher ist, als man sich anfangs vorstellt, und noch nichtmal nennenswerte Geldmengen benötigt.
Grundsätzlich gibt es nur drei Voraussetzungen:
In unserem Fall sind diverse Raspberry Pies schon für andere Zwecke im Raum vorhanden, so dass wir einfach ein paar GPIO-Pins für Lichtsteuerungszwecke benutzen können. Wer keinen Raspberry Pi zur Hand hat, kann genau so gut eine r0ket, einen Arduino oder beliebiges anderes AVR- / ARM-Gefrickel benutzen. Solange man irgendwie Daten reinkippen und digitale Ausgänge rauskriegen kann, ist alles möglich.
Da ein Raspberry Pi nur 3.3V und sehr geringe Ströme schalten kann und keinen Schutz gegen Kurzschluss oder Überspannung besitzt, sind die GPIO-Pins nur mit Optokopplern verbunden. Diese sorgen für eine galvanische Trennung von der 12V-Schaltspannung, so dass Verdrahtungsfehler schlimmstenfalls ein paar Transistoren oder AVRs töten, und nicht die deutlich teureren Raspberry Pies.
In der ersten Version hat jeder GPIO-Pin genau einen Verbraucher gesteuert, d.h. jeder Pin führt zu einem Optokoppler, der seinerseits 12V und einen Transistor (bis 700mA Schaltstrom) kontrolliert. An diese 12V kann man dann entweder ein Relais oder direkt einen Kleinverbraucher (LEDs etc.) hängen. Die Schaltung ist extrem simpel und funktioniert entsprechend gut, hat aber den Nachteil, dass man die verfügbaren GPIO-Pins (Pro Gerät 12 Stück ohne Sonderfunktionen und 9 mit) irgendwann alle belegt hat, und nicht 30€ für einen weiteren Raspberry Pi ausgeben möchte, nur um 12 weitere Verbraucher zu schalten.
Der einfachste Ansatz, um mehr Verbraucher steuern zu können, ist ein Schieberegister — Es braucht 4 Dateneingänge und kann damit (da Schieberegister auch einen seriellen Ausgang haben und dadurch verkettbar sind) beliebig viele Ausgänge schalten. Alternativ nimmt man sich einen kleinen AVR (z.B. ATTiny2313) zur Hand und implementiert ein Schieberegister in Software, das nur noch zwei Eingänge (einmal Daten, einmal Takt, und eine spezielle Daten+Takt-Kombination um die eingegebenen Daten auf die Ausgänge zu übernehmen) braucht. Das Protokoll ist sehr an I2C angelehnt und sowohl im AVR als auch auf dem Raspberry Pi sehr leicht zu implementieren. Vorteil beider Varianten ist, dass man die Optokoppler schon vor dem Schieberegister anbringen kann, so dass man nur noch zwei bzw. vier Stück braucht. AVRs und Schieberegister sind dank DIP-Sockeln schnell austauschbar, falls mal etwas schiefgeht.
Mit einem dieser Ansätze hat man nun 12V, die meisten Lampen, Drucker und sonstige Geräte bevorzugen aber 230V. Was noch fehlt, ist also ein Kabel von der Schalthardware zum Verbraucher, und dort ein 230V-Relais mit ausreichender Schaltleistung. Falls das Relais auf eine geätzte Platine gelötet ist, ist dabei der Sicherheitsabstand zwischen einzelnen 230V-Leiterbahnen und v.a. auch zwischen 230V- und 12V-Bahnen zu beachten (5mm sind empfehlenswert), im Falle einer Loch- oder Streifenrasterplatine sollten unbedingt die Kupferflächen zwischen Leiterbahnen mit einem Messer abgeschabt werden. An die 12V-Seite kommt ein langes Kabel und parallel dazu eine Diode in Sperr-Richtung (um die Spannungsstöße, die die Relaisspule beim ausschalten produzieren kann, abzufangen), auf die 230V-Seite eine einfache Schraubklemme. Bei fest installierten Verbrauchern reicht es, die Phase zu schalten, Erde und Nullleiter können permanent verbunden sein. Die ganze Konstruktion kommt dann in eine Aufputz-Verteilerdose, wird irgendwo festgeschraubt und fertig.
Die Materialkosten halten sich erstaunlich gering:
Ein paar Fotos und Schaltpläne finden sich in der Gallerie, die Steuersoftware bekommt später einen eigenen Blogpost.

Am Mi. den 20. März trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Der Talk wird ein einfaches Beispiel für einen simplen Allokator liefern, aber auch zeigen wie man einen Allokator für Shared Memory implementieren kann. Diesen Talk wird es in leicht anderer Form auch auf der ACCU geben!
Ab 19 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf, der Talk beginnt dann um 20 Uhr.
Heute fanden an vielen Orten auf der Welt Aktivitäten zum Internationalen Tag für die Privatsphäre statt. In Europa, Südamerika, USA und Australien gingen die Menschen auf die Straße, um auf ihr Recht auf Privatsphäre aufmerksam zu machen. Dem haben wir uns angeschlossen und eine Demonstration in Düsseldorf angemeldet.
Unserem Aufruf folgten etwa 60 Menschen aus unterschiedlichen Gruppierungen, die der Auftaktkundgebung lauschten und sich zu einem Demonstrationszug durch die Stadt aufmachten. In der Vorbereitung war uns nicht klar, wie viele Menschen auftauchen werden und wir hatten auf eine größere Gruppe gehofft. Angesichts der Dezentralität und der niedrigen Temperaturen verstehen wir jedoch die für Düsseldorfer Verhältnisse relativ kleine Gruppe, auch verglichen mit der Demonstration gegen Acta im vergangenen Sommer, die Tausende auf die Straße brachte.
Den Anfang machte ein Mitglied unseres Clubs, mit einer Erklärung zu unserer Motivation. Bei einem Zwischenstopp gab ein Vertreter der PARTEI eine Rede, am Ende sprachen drei Menschen ihre eigenen Ansichten zur Thematik vor der Gruppe aus. Außer den üblichen Guy-Fawkes-Masken waren Fahnen der Piratenpartei und FAU sichtbar. Der Nachmittag verlief ohne Zwischenfälle.
Am Mi, 20. Feb. 2013 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal gibt es einen Vortrag zur generischen Programmierung in C++.
Ab 19 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf, der Vortrag beginnt dann um 20 Uhr.
Anlässlich des IDP13 / “International Day for Privacy” findet am 23. Februar die “Privacy is not a crime” Demonstration statt.
Gemeinsam mit euch möchten wir ein Zeichen gegen die zunehmende Datensammelwut von Behörden und Unternehmen setzen. Entschieden lehnen wir das Überwachungsprojekt INDECT der europäischen Union, ebenso wie das Zensurvorhaben CleanIT ab. Mit einem lautstarken Protest zum Landtag wollen wir an die Unschuldsvermutung als “die bedeutendste Regelung des Rechtsstaatsprinzip” erinnern.
Treffpunkt ist am 23. Februar um 13:00 Uhr der HBF Düsseldorf / Friedrich- Ebert- Str. (DGB Haus)
Wir laden euch an diesem Tag alle herzlich ein, euch mit uns für Privatsphäre und Bürgerrechte und gegen Überwachung stark zu machen.
Das Labor e.V. hat gestern die jährliche Mitgliederversammlung gehalten. Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt:
Das Protokoll wird kurzfristig online gestellt.
Ein datenreiches Monitoringsystem auf Basis von Pixelbildschirmen: Eine der schönen, greifbaren Ideen die uns seit Star Trek durch den Kopf geht. Mit einem Blick auf die Wand bekommt der Betrachter Auskunft über die aktuelle Situation. Also die Datenleitungen, Ressourcenverbrauch und alles, was wir zu Betreiben eines Hackspaces wissen wollen.
Dort sollten Informationen in Zahlenwerten und im zeitlichen Verlauf als Graphen angezeigt werden. Üblichwerweise handelt es sich hier um Informationen wie Auslastung der Rechner und Zugriffsstatistiken für Dienste. So lassen sich hiermit alle möglichen Informationen speichern; eben alles, was sich messen lässt. Wir schlagen hiermit die Brücke zwischen den beiden Trends “Big Data” und Automation.
Das können wir auch im Kleinen probieren. So haben wir erst einmal einen Dienst zum Sammeln der Daten aufgesetzt. Das Projekt Graphite ist eine Freie Software, die auf einem virtuellen Server im Chaosdorf läuft. Über ein simples Protokoll nimmt der – in Python realisierte – Dienst Messwerte an und speichert sie in einer speziellen Datenbank.
Dort werden die Messwerte chronologisch gespeichert und langfristig in immer gröberen Zeitschritten archiviert. Damit ist es möglich, sekundengenaue Auskunft über die vergangenen Tage zu erhalten und länger zurückliegende Daten in Minuten zusammenzufassen, um die Größe der Datenmenge zu begrenzen.
Graphite gibt die Daten in frei konfigurierbaren Graphen als Pixelgrafik (PNG) gerendert oder in maschinenlesbarer Form als JSON-Datei aus. Letzteres verwendet unsere Rauminstallation, die mittels der freien Web-Anwendung Team Dashboard realisiert wurde. Auch diese haben wir nicht selbst entwickelt, da wir uns gerade erst mit deren hochaktueller Technologie auseinandersetzen.
Team Dashboard bezieht die Daten und zeichnet Graphen direkt im Browser als Vektorgrafik (SVG). Dazu nutzt es einen HTML5-Canvas und die Bibliothek D3. Somit erscheinen die Graphen hochauflösend und sind auf dem Endgerät skalierbar. Da das Dashboard auf jedem Rechner im Chaosdorf angezeigt werden kann, sicherlich von Vorteil.
Zudem können ohne weitere Konfiguration am Server beliebig viele verschiedene Messreihen gespeichert werden. Von überall im lokalen Netzwerk werden Daten angenommen und gespeichert. Auf dem Dashboard können sie dann aufgearbeitet angezeigt werden. So entsteht kollaborativ eine Übersicht über die in den verschiedenen Projekten angefallenen Daten.
Derzeit werden folgende Informationen dargestellt – weitere Anzeigen sind geplant.
Die Rauminstallation besteht aus einem kleinen Rechner (Raspberry Pi), an den ein Bildschirm angeschlossen ist und der die Web-Anwendung darstellt. Dazu bootet er ein minimales Betriebssystem (Arch Linux) und startet ein Fenstersystem (awesome), auf dem im Vollbild der Web-Browser (luakit) angezeigt wird.
Der Rechner verfügt über eine GPIO-Stiftleiste, die programmierbar ist. An diese haben wir einen Temperatursensor per I2C-Protokoll angeschlossen. Dieser misst die Raumtemperatur mit einer Auflösung von 0,06 °C.
Die Daten werden sekündlich mit einem eigens entwickelten Werkzeug ausgelesen und übers Netzwerk übertragen. Auf dem Server empfängt StatsD die Daten per UDP und versieht sie mit einem Zeitstempel, bevor er sie alle zehn Sekunden gesammelt an Graphite weitergibt.
Daten per UDP ohne Zeitstempel übermitteln zu können, bedeutet für uns eine weitere Möglichkeit. Mikrokontroller mit minimaler Ausstattung können so Daten sammeln und verfügbar machen. Wir planen derzeit, den Temperatursensor neben anderen Sensoren auf einem eigenen Endgerät unterzubringen, das auf einer 8-Bit-Mikroarchitektur basiert.
Bis dahin sind wir noch damit beschäftigt, weitere sinnreiche Graphen zu spezifizieren. Dazu stellt Graphite Funktionen bereit, mit denen zeitliche Ableitungen, Skalierungen und andere Manipulationen möglich werden. Am Ende trauen wir eben keiner Satistik, die wir nicht selber gefälscht haben.
Der CO2-Laser hat eine neue Y-Achse bekommen.
Die Ergebnisse bei den letzten Versuchen waren zwar gut, aber doch ausbaufähig. Die Kanten waren leider etwas unsauber. Zum einen lag das daran, dass das zu bearbeitente Material nicht mechanisch mit dem Laser-Aufbau verbunden war. Wenn der Laseraufbau also wackelt, bewegt er sich relativ zum Ziel. Das zweite Problem war die schwache Y-Achse. Diese bot bei schnellen Richtungswechseln einfach nicht genug Stabilität.
Also haben wir uns entscheiden die Y-Achse gegen einen Eigenbau zu ersetzen. Dieser besteht aus einem Alu-Profil auf dem ein mit 4 Kugellagern laufender Schlitten sitzt. Das ganze ist absolut spielfrei und leicht.
Die Ergebnisse waren entsprechend: Saubere Schnittkanten bei jeder Geschwindigkeit. Bei 1000mm/s lies sich eine 5mm Holzplatte sauber bearbeiten. Das ganze als Youtube-Video: Video
Jetzt feht nur noch ein Gehäuse mit Absaugung und das saubere Verlegen einiger Kabel. Noch sieht das ganze recht abenteuerlich aus!
Links:
Youtube: CO2-Laser:Die neue Y-Achse
Youtube: CO2-Laser: Erste Schritte
Wiki: CO2-Lasercutter
Am 23.01.2013 trifft sich die neu gegründete “BlackBerry Developer Group Düsseldorf” zum BB10 DEV Kickoff im Chaosdorf.
Wir planen uns über die Neuerungen von BB10 auszutauschen, gemeinsam die Entwicklungsumgebung zu erkunden und vielleicht auch schon bestehende Apps auf BB10 zu portieren.
Zudem konnten wir für unser erstes Treffen Kamel Lajili (Senior BlackBerry Application Development Consultant bei RIM) und Aron Ardiri (Senior Technical Evangelist bei RIM) als Experten und Sprecher gewinnen.
Dev Devices mit BB10 zum anfassen, ausprobieren und testen werden wir, ebenso wie vielleicht die ein oder andere Überraschung, vor Ort haben.
Interessierte Entwickler, Bastler und Hacker sind ebenso wie begeisterter Smartphone Anwender ohne Programmierkenntniss, herzlichst eingladen einfach vorbei zu kommen und sich uns anzuschließen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Am Mi, 16. Jan. 2013 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal wird es einen Vortrag über Smart Pointer geben.
Ab 19 Uhr beginnt das Treffen im Chaosdorf, der Vortrag beginnt erst um 20 Uhr!
Der letzte Versuch das Strahlteleskop des CO2-Lasercutters zu justieren war leider gescheitert, nach viel Probiererei haben wir auch herausgefunden wieso: Die gelieferte Linse aus Zinkselenid war falsch. Sie hatte eine Brennweite von 230 Zoll statt 230 Millimetern. So ließ sich das Teleskop nicht auf einen parallelen Strahlengang justieren.
Mittlerweile haben wir eine Ersatzlinse aus Israel bekommen und heute haben wir uns daran gemacht, die neue Linse einzubauen. Danach wurde erstmal eine Menge Zeit mit der korrekten Justierung der ganzen Linsen und Spiegel verbracht. Aber dann war es soweit: Der CO2-Lasercutter läuft!
Wir haben ein wenig Holz geschnitten und graviert und zum schluss eine Lasagne-Platte mit dem Labor-Schriftzug versehen. Sieht prima aus, roch aber abscheulich! Darum mussten wir auch leider davon absehen, die ausgeschnittenen Buchstaben zu einer Buchstabensuppe zu verarbeiten.
Das Ganze haben wir natürlich gefilmt. Das Youtube-Video befindet sich hier: CO2-Laser: Die ersten Schritte.
Weiter Infors gibts wie immer in unserem Wiki auf der Seite CO2-Lasercutter.

Am 7. Januar findet wieder der Apfelmus im Chaosdorf statt, das öffentliche Treffen für alle Apple-Fanpeople und -Interessierte.
Wir gestalten einen kleinen Spieleabend mit iOS-basierten Brettspielen, Monopoly Zapped und Ludo (Mensch ärgere dich nicht).
Das Treffen findet im Clubraum ab 19 Uhr statt.
Vom 27. bis 30. Dezember findet der 29. Chaos Commmunication Congress (29C3) in Hamburg statt. Zu der größten Jahresveranstaltung unseres Clubs fährt auch ein Team des Chaosdorfs, welches vor Ort eine Assembly organisiert.
Dort zeigen wir unsere Projekte – unter anderem Freifunk, OwnBeer, Matelade und was wir sonst noch mitbringen können.
Im Programm finden sich Vorträge zu einem breiten Themenspektrum, das uns brennend interessiert und das wir allen Menschen näher bringen möchten. Daher zeigen wir die Vorträge live per Video-Stream im Chaosdorf. In drei Räumen bauen wir Projektionen auf und tun alles, um ruckelfrei die Vorträge schauen zu können.
Dazu laden wir alle ein, ins Chaosdorf zu kommen und gemeinsam die Vorträge zu sehen, sich darüber auszutauschen und eine gute Zeit zu haben. Denn überall wo es Netzwerk, Mate und Spaß am Gerät gibt, kommt Congress Feeling auf. Dafür nehmen wir keinen Eintritt und kochen für eine kleine Spende sogar etwas zu Essen.
Wenn ihr es also nicht schafft, zum Congress zu fahren, ist das vielleicht eine nette Alternative. Auch wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was der CCC eigentlich so tut, die perfekte Gelegenheit.
Und wenn ihr sogar selber etwas dafür tun wollt, aber nicht die Ressourcen für ein Congress Everywhere, dann schließt euch an und werdet Engel! Im Chaosdorf Wiki organisieren wir uns.
Am 27.12. (Donnerstag) um 10 Uhr öffnen wir das Chaosdorf. Die Keynote startet um 11 Uhr.
Bringt Brötchen mit!
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch anmelden.
Unser Spendenterminal hat ein neues Heim bekommen und hängt nun in der Schleuse an der Wand.
Ihr könnt es jederzeit benutzen, um einen Lastschriftauftrag zu erteilen. So erhalten wir regelmäßig eine Spende, die uns weiterhilft und um die ihr euch nicht jedesmal kümmern müsst. Nützlich, wenn ihr das Chaosdorf gerne öfter besucht oder uns Unterstützung aus der Ferne zukommen lassen wollt.
Einfach die Bankkarte durchziehen und ein Formular fällt kurz darauf aus dem Drucker. Kontodaten sind bereits vorausgefüllt, nun fehlt nur noch ein Kreuzchen für das Intervall und der Betrag, den ihr spenden wollt. Optional könnt ihr auch die Felder für Namen und Anschrift ausfüllen, um eine (jährliche) Spendenquittung zu bekommen. Den ausgefüllten Zettel bitte in den Briefkasten des Vorstands werfen – das ist der Gelbe mit dem Pesthörnchen.
Ein kleiner Rechner (Raspberry Pi) bekommt die Daten aus dem Kartenleser und fügt sie in eine Vorlage ein. Anschließend wandern die Daten direkt zum Drucker – wobei nichts gespeichert oder übers Netz verschickt wird. Es wird also nur etwas Arbeit für das Ausfüllen des Formulars übernommen.
Wer will, kann uns auch einen Auftrag per E-Mail zukommen lassen.
Der Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V. ist gemeinnützig anerkannt und Spenden sind voll abzugsfähig.
Vergangene Woche haben wir uns von den Kollegen vom Chaostreff Dortmund eine unserer neusten Errungenschaften genauer erklären lassen: Die Drehbank. Konkret ging es darum zu erfahren, wie man die Maschine sicher bedient und welche Werkzeuge man für welche Werkstoffe und Zielsetzungen nutzt.
Den Anfang macht ein theoretischer Überblick über die Einsatzgebiete der Drehbank, die relevantesten Teile der Maschine, Zubehör wie Meißel sowie alles, was man über die Arbeitssicherheit an der Maschine wissen muss.
Dieser Einführung folgte ein Hands-On in unserem Keller, wo die Maschine steht. Am Beispiel eines metallischen Werkstücks zeigten uns zeus und tidirium, wie man die Meißel in die Maschine einspannt und wie man mit dem automatischen Vortrieb umgeht. Zudem wurde erklärt, wie man Gewinde in ein Werkstück hineindrehen kann. Die Ergebnisse konnten sich definitiv sehen lassen: Ein leicht angerosteter Metallstab sah nach der Bearbeitung wieder fast wie neu aus.
Wir bedanken uns beim Chaostreff Dortmund für die ausführliche
Einführung in unser neues “Schätzchen” und sind guter Dinge, dass bald
einige Projekte mit Hilfe der Drehbank enstehen und optimiert werden
können.
Am Mi, 19. Dez. 2012 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Nach 1 Jährigen bestehen der C++ User-Group NRW wird es einen kleinen Rückblick auf 2012 und etwas zu C++11 geben.
Ab 19 Uhr treffen wir uns im Chaosdorf, der Rückblick/Vortrag beginnt um 20 Uhr.
VeganBacon – Workshop am 15. Dezember ab 15 Uhr.
Zu unserem ersten nahrungstechnischen Workshop laden wir alle Interessierten ein. Hier lernt ihr, wie Seitan zubereitet wird und zu einem pflanzlichen drop-in Replacement für Bacon verarbeitet werden kann.
Weizengluten – ein sehr proteinreiches Mehl – ist eine pflanzliche Eiweißquelle, die nicht nur bei vegan lebenden Menschen immer beliebter wird. Knusprig angebraten schmeckt der VeganBacon besonders gut und konnte im Chaosdorf auch in anderen Varianten bereits beim Freitagsfoo probiert werden.
Mehr Infos und Anmeldung im Wiki.
Am Dienstag, den 11. Dezember 2012 findet die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Bitte beachtet, dass wir an dem Abend ab 20:00 Uhr keine Gäste im Chaosdorf empfangen können. Die Versammlung findet im Kreis der Mitglieder statt und daher ist der Raum für alle anderen nicht geöffnet.
Hoffentlich findet ihr woanders einen lauschigen Platz und genug Bandbreite für viel Spaß am Gerät. Ab Mittwoch geht’s hier wie gewohnt weiter und ihr könnt gerne vorbeikommen.
Um den Maschinenraum als richtige Werkstatt nutzen zu können, brauchten wir eine leistungsfähigere Stromversorgung. Bisher hingen alle Gerätschaften dort quasi an einer einzigen Steckdose, an der auch das Hinterzimmer angeschlossen war. Dadurch passierten beim Einschalten von Maschinen schlimme Dinge: der Projektor im Hinterzimmer ging kurz aus und manchmal wurde sogar der gesamte hintere Teil des Chaosdorfs in Dunkelheit versetzt.
So haben wir den Hut rumgehen lassen und um Spenden gebeten. Binnen weniger Tage haben wir eine Stromleitung geschenkt bekommen und die notwendigen Teile kaufen können. Werkzeug und die handwerkliche Expertise eines Mitglieds waren bereits vorhanden, so dass es gleich losgehen konnte. Eine Wand musste noch durchbohrt werden und die Leitung konnte durch ein Leerrohr fachmenschlich verlegt werden. Ein Verteilerkasten für den Maschinenraum wurde angeschlossen und bestückt.
Nun verfügen wir über eine dicke Leitung, die den Maschinenraum exklusiv versorgt und mit 32 A abgesichert ist. Der Verteilerkasten trennt die verschiedenen Steckdosen voneinander, so dass Überlast und Kurzschluss nicht mehr den Rest des Systems lahmlegen. Das kennen wir ja schon von Firewalls. Außerdem gibt es jetzt ein Notlicht, so dass kein Nerd im Dunkeln sitzen bleibt, egal wie doll gefrickelt wurde.
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Wie immer am ersten Montag im Monat findet am 3. Dezember wieder der Apfelmus im Chaosdorf statt, das Treffen für alle Apple-Fanpeople und -Interessierte. Unser Ziel für diesen Monat ist es, Pixel zu finden. Bringt eure Retina-Display-Geräte und Lupen mit!
Das Treffen findet im Clubraum ab 19 Uhr statt.
Stricktux – Workshop am 1. Dezember ab 17 Uhr.
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Wir laden alle Interessierten zu einem Workshop ein, bei dem ihr eine Einführung in das Stricken bekommt. Diese Fertigungstechnik ermöglicht es, mit einfachen Mitteln dreidimensionale Objekte aus Wolle herzustellen.
Stricktux ist ein Projekt zur Herstellung von Maskottchen für Freie Software. Birgit zeigte bei der Froscon und anderen Gelegenheiten Ergebnisse ihrer Arbeit und verteilte Anleitungen zur eigenen Herstellung. Zur Weitergabe dieser Fertigkeit und Hilfe beim eigenen Umsetzen haben wir sie ins Chaosdorf eingeladen.
Eine Einführung in die Tätigkeit und die nötigen Materialien erhalten alle Teilnehmenden gegen einen Kostenbeitrag von 5 Euro.
Zur Vereinfachung der Planung bitten wir um Anmeldung in unserem Wiki.
CryptoParty ist ein weltweit anzutreffendes Event, welches zur Verbreitung von Kryptographie-Software immer häufiger stattfindet. Auf dieser Welle reiten wir mit und so haben wir heute ca. 35 Menschen im Chaosdorf begrüßen dürfen, die eine Starthilfe für ihre Endgeräte bekamen.
Zunächst gab es drei Kurzvorträge zu anonymen Datenverbindungen und Datenträgerverschlüsselung unter Linux und iOS. Danach begaben sich drei Arbeitsgruppen daran, den selbstständigen Umgang mit den Werkzeugen zu erlernen. Unterschiedliche Arbeitsweisen und Kenntnisse trafen sich an einem Tisch, um Hilfe zu bekommen und weiterzugeben.
Durch das Konzept “Hilfe zur Selbsthilfe” erlernten die Anwesenden auch den Umgang mit dem Terminal, erfuhren etwas über den Schichtenaufbau bei der Datenspeicherung und bauten Berührungsängste ab. Zu unserem Curry-Reis brachten Gäste Muffins und Kuchen mit, es gab Vanille-Eis mit heißen Kirschen und das OwnBeer, gebraut im Chaosdorf.
Geplant wurde die Veranstaltung über unser Wiki. Dort befindet sich eine Diskussionsseite, auf der wir Vorschläge für ein eventuelles nächstes Mal sammeln. Ansonsten freuen wir uns auch über Lob und Kritik unter diesem Artikel!
Beim gestrigen Freitagsfoo hatten bekamen wir Besuch von Pater Samson Shukardin aus Pakistan. In einem reich bebilderten Vortrag schilderte er von den katastrophalen Folgen der Überschwemmung in seinem Land. Er besucht Deutschland, um den internationalen Austausch zwischen Hilfsorganisationen zu verbessern und fand über das Projekt Gutenachtbus ins Chaosdorf.
Wir haben Samson unsere Räume gezeigt und ihm die Hackerspaces-Bewegung näher gebracht. Beim Gespräch wurden erste Ideen für eine Umsetzung des Konzepts in Pakistan entwickelt.
Zweiter Vortragender war unser Mitglied Mete, der anonymisierte Datenübertragung über I2P vorgestellt hat. In seinem Vortrag gab er Einblick in die Funktionsweise und zeigte den Anwesenden die Möglichkeiten für ihren alltäglichen Datenverkehr.
Von den Seitan-Rouladen mit Grünkohl und Champignons, Kartoffelrösti und Rotkohl haben wir leider kein Bild. Dennoch interessiert ihr euch vielleicht für den Vegan Bacon Workshop.
Wir arbeiten ja schon seit Jahren daran einen guten Lasercutter zu bauen. Mit unserem letzen Glücksgriff bei Ebay sind wir der Sache einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Wir haben eine Coherent G50-Laserkopf ersteigert. Der Laserkopf braucht nur 48V DV bei 30A, Kühlwasser und das Signal “An”. Das war in 20 Minuten zusammen gesteckt und wir konnten sehen, was 50 Watt an MDF-Platten, Plexiglas usw. anrichtet.
Coherent G50 erste Tests auf Youtube.
Anschließend haben wir begonnen eine Strahlaufweitung zu konstruieren. Diese haben wir dann direkt mit unserer CNC-Fräse und unserer Drehbank gebaut. Fehlten noch die Linsen. Da man für die Wellenlänge von 10,6 µm spezielle und auch teure Einkristall-Zinkselenid-Linsen braucht, haben wir eine größere Bestellung in China getätigt. Kaum 70 Stunden später hatten wir Linsen und einen Schneidkopf. Leider hat der Schneidkopf für die gelieferten Linsen die falsche Länge, Ersatz ist aber schon unterwegs. Der erste Test des Schneidkopfes war recht entteuschend, es kokelte ein wenig, wirklich schneiden wollte das ganze aber nicht. Der Grund war, dass wir den Schneidkopf schief montiert hatten. Die Laserleistung ist also im Schneidkopf “hängen”
geblieben. Das hat dem Schneidkopf ein paar schöne Anlassfarben beschert. Beim zweiten Test klappte es besser! Siehe dazu das zweite Youtube-Video: Zweiter Test des Schneidkopfes. Als nächstes werden wir den alten X/Y-Tisch unseres ersten Lasers wieder aus der Versenkung holen. Damit sollten wir dann in der Lager sein erste Dinge zu schneiden bzw, zu gravieren. Wir berichten weiter!
Den aktuellen Stand dokumentieren wir im Wiki auf der Seite CO2-Lasercutter.
Am Mi, 21. Nov. 2012 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Das Thema ist “C++ & the future”, die Ergebnisse des C++ Meetings in Portland.
Es werden hierfür auch noch Freiwillige gesucht, die kurz eines der nun im C++14 oder C++17 Standard kommenden Papers vorstellen möchten!
Ab 19 Uhr treffen wir uns im Chaosdorf, der Vortrag beginnt um 20 Uhr.
Die vorgezogene Bescherung geht weiter! Diesmal sind wir allerdings selber aktiv geworden, wurden aber dafür auch belohnt.
Die CNC-Fräse (siehe auch dieser Blogbeitrag) im Labor erfreut sich an immer größerem Interesse und Nutzung durch Laboranten. Eine solche Maschine ist einfach hervorragend um allerlei Projekte zu verwirklichen. Aktuell wurden beispielsweise Tastenkappen und ein Tastenrahmen für das neue Kassensystem gefräst.
Für die Erstellung der Fräsprogramme ist im Labor die Software CamBam am beliebtesten. Allerdings handelt es sich dabei um eine kommerzielle Lösung die nur eingeschränkt frei genutzt werden kann. CamBam ist nicht gerade teuer, aber für einen Hackerspace mit begrenztem Budget ist das trotzdem ein Problem.
Darum wurde eine freundliche Anfrage bei HexRay – den Herstellern von CamBam – eingereicht, ob es vielleicht Rabatte gäbe. Zu unserer Freude wurde uns daraufhin ein komplett kostenloser Lizenzschlüssel für die Verwendung innerhalb des Labors angeboten. Einzig den Namen des Hackerspaces (der in der ersten Mail nicht genannt wurde) wollte man wissen. Schon wenige Minuten nachdem dieser übermittelt wurde, lag dann der Lizenzschlüssel im elektronischen Briefkasten.
Das Labor bedankt sich für dieses großartige Angebot und sendet freundliche Grüße nach Großbritannien. Thank you HexRay!
Beim Freitagsfoo passieren wöchentlich interessante Dinge, die hier nicht angekündigt werden, weil sie (fast) unvorhersehbar sind. Hier ein Bericht vom gestrigen Abend, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Am frühen Abend trafen zwei Hacker aus der Schweiz ein, die Raclette machten und von ihren Reisen mit dem Pennsemmel berichteten. In ihrem Podcast veröffentlichen sie täglich eine Folge und so gibt es bereits jetzt dort einen Bericht vom Freitagsfoo.
Zu dem original schweizer Raclette gab es veganen Bacon und Cheeze für die rein pflanzliche Alternative. Den Bacon hat Yrthy im Chaosdorf hergestellt und dazu gibt’s demnächst auch einen Workshop. Der Cheeze kam von Pfau, einem nahe gelegenen Fachgeschäft für vegane Lebensmittel.
Um neun begonnen die Kurzvorträge, die teilweise vorbereitet und ansonsten ganz spontan gehalten wurden. Die Themen sind breit gefächert und werden von uns nicht sonderlich ausgewählt. Wer etwas vorstellen möchte, kann das gerne einfach so tun. Hier eine Liste dazu, den Rest findet ihr im Wiki.
1. Block Noise! Till zeigt uns seine Videoinstallation und die Technik des Data Moshing im sog. rekursiven Pixelregime.
2. Unburden Your Home Directory Axel erläutert sein Skript zur Behandlung temporärer Dateien im Home-Verzeichnis unter Linux.
3. Schließsystem mit iButton Derf gibt eine Erklärung unseres neuen Schließsystems mit Token.
4. Füchse fangen für Anfänger Andnie führt uns in den Sport des ARDF ein, bei dem mittels Funkpeilung Ziele gefunden werden.
5. Markdown-Präsentationen Dictvm demonstriert ein System zur Erstellung von Präsentationen im Browser mit JavaScript und Markdown.
Anschließend tauschten sich die Anwesenden über das gemeinsam erlebte aus und kosteten unser selbst gebrautes Bier. Außerdem stieg das Produktivitäslevel wieder an und in der Werkstatt wuselten mehrere Menschen anhaltend herum. Dabei ist unsere neue Theke fertiggestellt, ein Unterbau für die Steharbeitsfläche gebaut und mehr Beleuchtung über dem Löttisch installiert worden.
Bis die meisten Menschen sich zurückgezogen haben und die Räume aufgeräumt worden sind, dauerte es noch bis morgens. Der Autor hat erst gegen sieben Uhr das Chaosdorf verlassen – mehr aus Vernunft, als aus Erschöpfung.
Wir sind zugegebenermaßen etwas früh dran mit dem Geschenke auspacken, aber der Elektronikhändler Watterott meinte es gut mit den Hackerspaces im Lande und nahm eine Lageraufräumaktion zum Anlass, übrig gebliebenes vorausschauend in kleine Pakete zu verpacken und an bastelfreudige Vereine zu verteilen.
Schon einen halben Tag nach unserer vorsichtigen Anfrage kam direkt die “Bestellbestätigung” über ein Hackerspace-Paket für günstige 0,00€. Heute morgen ist die Geschenke-Box schließlich angekommen und wir dürfen uns freuen über niedliche Bausätze, Antennen, Transistoren, etwas was nach einem Mini-ARM-Dev-Board aussieht, Kunststoffgehäuse, Mikroschalter und viele andere Dinge, die ich mit meinen bescheidenen Elektronik-Kenntnissen gar nicht vernünftig benennen kann.
Neben einer Rechnung über 0,00€ liegt noch ein Warenrücksendeschein bei. Nun ja, Ordnung muss offenbar sein…aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den nicht brauchen werden. In diesem Sinne: Vielen Dank an Watterott für diese Aktion, die sicher noch den einen oder anderen Bastler beschäftigen wird.
Am 17. November 2012 ist ein jeder eingeladen, sich bei unserer ersten Cryptoparty eine Einführung in die praktischen Anwendungsfälle der Verschlüsselung geben zu lassen. Wer bis zur Cryptoparty auf dem Laufenden bleiben möchte, schaut am besten regelmäßig auf unsere Wiki-Seite und trägt sich am besten gleich als Teilnehmer an – das erleichtert uns die Planung.
Wir beginnen um 15 mit den Vorträgen. Für die Workshops empfiehlt sich das Mitbringen von Notebook(s), Smartphones und Tablets.
Es wird eine Keynote von dictvm geben, in der er allgemeiner auf das Für und Wider (gut, primär eher ersteres) von Verschlüsselung, den Ablauf der Veranstaltung und die Geschichte der Cryptoparty-Idee eingehen wird. Daraufhin erzählt nomaster allen Interessierten etwas über die Dateisystemverschlüsselung unter Linux. Mete erklärt hingegen das Darknet-Projekt I2P. Die Vorträge werden insgesamt etwa eine Stunde dauern.
Nach den Vorträgen widmen wir uns ab ca. 16 Uhr Plattform-spezifischen Workshops: Ob Windows, Linux, Mac OS X, iOS oder Android – Verschlüsselung beherrschen sie alle mehr oder minder gut. Wir möchten zeigen, welche Anwendungen und Apps komfortabel zu benutzen sind und dass Verschlüsselung viel einfacher ist, als zumeist gedacht wird.
Während der Workshops stehen wir allen Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite und zu guter letzter Letzt verwöhnt nomaster uns mit veganem Crypto-Nom-Icon.
Wie immer am ersten Montag im Monat findet am 5. November wieder der Apfelmus im Chaosdorf statt, das Treffen für alle Apple-Fanpeople und -Interessierte. Neben dem Inhalt der letzten Keynote wollen wir uns mit Texteditoren beschäftigen. mxey wird uns einen kurzen Abriss über die aktuellen Optionen geben. Anschließend wird dictvm erzählen, wie Phil Schiller ihn davon überzeugt hat, sein Nexus 7 gegen ein iPad Mini zu tauschen.
Das Treffen findet im Clubraum ab 19 Uhr statt.
Samstagabend: Kücheputzen. Das wäre langweilig, wenn die Gelegenheit nicht zum Reorganisieren der Gerätschaften genutzt würde.
Unser Gewürzregal war vollgestopft mit Gläsern und Tütchen, so dass beim Kochen hin und wieder das gesuchte Aroma nicht gefunden werden konnte. Nachdem endlich alle Gewürze in beschrifteten Gläser verfrachtet waren, sah die Lage noch nicht besser aus. Gläser in mehreren Reihen? Unübersichtlich.
So kam uns die Idee, eine weitere Ebene hinzuzufügen. Beim Überlegen fiel unser Blick auf einen Klumpen alter Feststoffmagneten aus zerlegten Festplatten. Die Dinger haben eine dolle Anziehungskraft und Bohrungen an den Seiten. Ein kurzer Versuch zeigte Erfolg. Nun hat das Regal auf der Unterseite des oberen Bretts eine Reihe von Magneten, die Gläser an ihren Metalldeckeln mit einem Schnapp anzieht und festhält.
Wir sind gespannt, wie sich das beim Kochen bewähren wird.

Unser Renovierungs-Rage ging weiter und so haben wir das Hinterzimmer renoviert, welches von nun an gelegentlich auch “Höhle” genannt wird.
Checkliste
Seit der Einweihung beim Freitagsfoo ist ein konstantes Geräusch von Karambolagen, Hüpftierchen und leises Gekicher zu vernehmen. Vor allem abends. Also wenn euch das Cozyness-Pattern bisher im Chaosdorf zu kurz gekommen ist, kommt ihr in der Höhle bestimmt auf eure Kosten. Denn so produktiv wir vorne sind, so unproduktiv sind wir hinten. Und wir finden beides notwendig und sinnvoll.
Am Mi, 17. Okt. 2012 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Thema diesmal ist QML und Qt5. Schwerpunkt wird hierbei auf QML liegen, mit dem man in Qt5 und Qt4.x Oberflächen entwickeln kann. Dieses lässt sich recht einfach mit C++ verbinden.
Wie immer treffen wir uns ab 19 Uhr im Chaosdorf, Vortrag beginnt um 20 Uhr.
Am 1. Oktober, wie immer dem ersten Montag des Monats, findet erneut im Chaosdorf das Treffen für alle Apple-Fanpeople und -Interessierten statt.
Als Aufhänger haben wir uns iOS 6 vorgenommen und planen:
Ansonsten dreht sich wie gewohnt alles um Obst-Hardware und -Software, ganz gleich ob nun iOS oder OS X. Hinzu gesellen sich die Software-Entwicklung mit Cocoa, generelle App-Empfehlungen und der obligatorische Spaß am Apfelgerät. Der Raum wird ab 19:00 Uhr geöffnet sein.
Am Mi, 19.09.2012 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal ist BlackBerry10 mit Qt, QML & C++ das Thema.
Jemand von BlackBerry wird uns vorstellen, wie man mit Qt, QML & C++ Apps für BlackBerry10 schreibt.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Um 20 Uhr 19:30 Uhr beginnt dann der Vortrag.
Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.

Der Apfelmus findet in Zukunft am ersten Montag des Monats statt. Daher treffen wir uns nächstes Mal am 3. September um 19 Uhr.
Wir werden uns den Vortrag „Inventing on Principle“ von Bret Victor ansehen und uns darauf aufbauend über User Interfaces (UI) und User Experiences (UX) unterhalten. Anhand ausgewählter Mac-Anwendungen wollen wir verschiedene UI-/UX-Ansätze vergleichen. Alle Apple-Fanpeople und -Interessierte sind herzlich eingeladen, im Chaosdorf vorbeizuschauen.
Ansonsten dreht sich wie gewohnt alles um Obst-Hardware und die Software, die darauf läuft, ganz gleich ob nun iOS oder OS X. Hinzu gesellen sich die Software-Entwicklung mit Cocoa, generelle App-Empfehlungen und der obligatorische Spaß am Apfelgerät.
Gestern und heute war der Stand sowohl gut besetzt als auch gut besucht. Viele Laboranten und Chaosdorfler haben mitgeholfen, die Bude mit Leben zu füllen, die Technik von unserem Stand und der Badges zu verbessern, und den Besuchern unsere Welt zu erklaeren.
Besonders letzteres ist gar nicht so einfach. Oft ist den Leuten gar nicht klar, was sie da sehen. Wenn erwachsene Menschen auf eine Acryl-Blume zeigen und fragen: “Was ist das?”, dann weiss man zumindest, dass man die Neugierde geweckt hat.
Im Gegensatz zu anderen Messeständen haben unsere Exponate keine Erklärungen, und wir laden die Leute auch nicht aktiv ein, an etwas mitzubasteln. So kommt man fast zwangsläufig schnell ins Gespräch, und erst im Laufe dessen wächst die Faszination: Dass der Nebel im Nebelborg einfach nur Wasser ist und kein Stickstoff. Und dass hinter dem Bild vom BorgVentilator nur ein ganz normaler PC steckt. Und dass man mit Blitzen von der TeslaSpule Musik machen kann. Und dass die Tiere beim Luzifer-Video nicht aus Ice Age sind, sondern aus Big Buck Bunny. Und dass dies alles von Privatleuten im Verein gemacht wird.
Die Geheimnisse der Exponate und eines Hackerspaces erschliessen sich dem Besucher nur langsam, und viele kommen erstmal nur um zu staunen, und sich an den bunten Lichtern zu erfreuen. Oder um herauszufinden, notfalls mittels Internetrecherchen, wo denn diese schräge Musik herkommt, die in der ganzen Halle zu hören ist, und zu jeder vollen Stunde eine Traube Menschen um den Stand versammelt.
Währenddessen wächst der Stand unaufhörlich: Die Garage ist inzwischen huckepackevoll mit Elektronik und Werkzeug. Und auch die Borg-Sammlung wird grösser:
Auch von Suschmanns LaserProjektor konnte man schon am Rande der Messe erste Gehversuche sehen, wir sind gespannt, wie es damit weitergeht!
Nach meiner Zählung haben wir jetzt 14 dauerhaft aktive Exponate am Laborstand, da zähl ich die Todesente und andere kleine Basteleien am Rande gar nicht mit.
Fotos heute vom ganzen Ideenpark (danke an Annika!): In der Gallery
Text und Fotos: Marcus Brinkmann.
Es geht los! Teile des Labors sind gestern erfolgreich zum Ideenpark umgezogen.
Der 7.5t LKW passte gerade noch durch die Einfahrt, und da wir vor Ort schon einen Teil der Möbel zur Verfügung gestellt bekommen (insbesondere eine 3-er Couch und einen Sessel), war dann am Ende doch nicht so viel einzupacken. Dennoch sieht das Labor jetzt für 2-3 Wochen ein wenig leerer aus als sonst.
Obwohl wir nur ein paar Stunden Zeit hatten, konnten wir schon einige Borgs aufbauen, und das erste OK von der Hallenleitung kriegen für den Betrieb der Teslaspule. Wie glücklich die Standnachbarn mit dem GigaBorg sein werden, muessen wir noch herausfinden. Auch der BorgVentilator hat schon beeindruckt, muss aber noch in die für ihn gebaute Vitrine umgesiedelt werden. Auch der LaufschriftBorg und die RoboFlower sind schon aktiv.
Insgesamt können wir uns mit den Borgs vor Ort ausgewogen präsentieren können. Der Stand ist nicht zu gross und nicht zu klein. Die empfindlichen Ausstellungsstücke werden gut geschützt sein. Und wir haben auch schon ein bischen die Labor-Atmosphäre in der Garage herstellen können, in dem wir die Lounge nachgebildet haben.
Morgen wird der Stand fertig aufgebaut, Freitag haben wir dann hoffentlich frei. Samstag ist die Eröffnung!
Bilder von Marcus Brinkmann. Weiter Bilder finden sich in seiner Gallery.
Am Mi, 15.08.2012 trifft sich die C++ User-Group NRW und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Thema diesmal ist die Library LibTooling, welche Zugriff auf die Clang API bietet. Mit ihr lassen sich zum Beispiel Refactoring Tools entwickeln. Einen ähnlichen Vortrag wird es auf der Meeting C++ Konferenz geben.
Vortragender ist Jens Weller.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Um 20 Uhr beginnt dann der Vortrag.
Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.

Am 05.08.2012 findet um 15 Uhr wieder das monatliche Treffen für Apple-Fanpeople und -Interessierte statt. Alle, die Lust haben, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Unsere Themen sind der Aufbau der Systeme OS X und iOS, Software-Entwicklung mit Cocoa, App-Empfehlungen und allgemein Spaß am Apfelgerät. Im Fokus wird dieses Mal vermutlich das neue OS X Mountain Lion stehen.
Am 19.07. hat eine kleine Gruppe von Laboranten eine Exkursion nach Sprockhövel gemacht. Zu sehen gab es eine Computergesteuerte Jacquard-Webmaschine für Schlüsselbänder. Eine sehr spannende Maschine. Wir haben natürlich sofort ein paar Labor-Schlüsselbänder gewebt.
Die Details zur Funktionsweise gibts z.B. in dem Wikipedia im Artikel Jacquard-Webstuhl. Im unserem falle wird das ganze aber nicht mehr durch Lochkarten sondern durch einen Laptop gesteuert. Es kommen in atemberaubender Geschwindigkeit Schlüsselbänder raus. Es gibt ein Youtube-Video, das die Webmaschine in Aktion zeigt: Jacquard-Webmaschine
Auch die Überwachung der Fäden ist spannend: Sobald ein Faden reißt, hält die Maschine an. Jeder Faden hält dazu eine sog. Platine. Reißt der Faden, fällt die Platine auf einen Kontakt und die Steuerung hält die Motoren nach dem nächsten vollen Zyklus an.
Am 25.07.2012 findet das Fellowshiptreffen der FSFE wieder im Chaosdorf ab 19:30 Uhr statt.
Michael Stehmann wird einen Vortrag mit dem Titel “Canzeley – lerne programmieren oder werde programmiert” halten.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) widmet sich der Förderung Freier Software und der Arbeit für Freiheit in einer sich entwickelnden digitalen Gesellschaft.
Der Zugang zu Software bestimmt, wer an einer digitalen Gesellschaft teilnehmen darf. Die Freiheiten, Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern erlauben eine gleichberechtigte Teilnahme und sind daher sehr wichtig.
Indem Du dich dem Fellowship anschließt, unterstützt Du diese wichtige Arbeit. In vielen europäischen Städten gibt es auch lokale Fellowship-Gruppen, die sich regelmäßig treffen, so auch in Düsseldorf an jedem letzten Mittwoch im Monat (außer im Dezember).
Als Fellow entscheidest Du selbst, wie weit deine Beteiligung geht. Von einem rein finanziellen Beitrag über die Teilnahme an virtuellen Diskussionen und realen Treffen bis hin zur Kandidatur als Vertreter des Fellowship in der Generalversammlung der FSFE – alles ist möglich.
Am Freitag den 13. erwartet man ja nichts gutes. Anders im Labor. Am Freitag fragte auf unserer Mailingliste jemand, ob jemand Interesse an einer Drehbank hat. Aber wer will sich so ein klobiges Teil schon in die Wohnung stellen. Sofort kam als Antwort die Frage, ob man nicht zusammen schmeißen könnte und die Drehbank ins Labor stellt. Es dauerte keine 2 Stunden und die nötige Summe an Spendenzusagen war da. Es kamen sogar noch Zusagen für Spenden für Werkzeug und Zubehör.
Nun steht das teil im Labor-Keller und wartet darauf benutzt zu werden. Als nächstes müssen wir einen Dreh-Kurs organisieren, da die wenigsten Laboranten mit einer solchen Maschnine umgehen können. Wir sind gespannt was die Laboranten so an kreativen Dingen mit der neuen Drehbank anstellen!
Neulich trat die die Künstlerin Gabriele Elger an uns heran. Ihr Anliegen: Ein Herz für UNICEF. Die Aktion „EIN HERZ FÜR UNICEF“ ist die Idee von Heribert Klein, Pressesprecher der Commerzbank in NRW. Klein überreichte im Jahre 2001 zum 80. Geburtstag UNICEF-Weltbotschafter Sir Peter Ustinov ein 40 x 40 cm großes Fichtenholzherz, welches er bei Holzschnitzer Stefan Gappmaier herstellen ließ. Sir Peter Ustinov signierte das Holz-Herz für den guten Zweck und Klein versteigerte somit das erste „UNICEF-Herz“ für damals 3.140,00 DM zu Gunsten des Deutschen Kinderhilfswerks. So entstand die Aktion „Ein Herz für UNICEF“.
Auch die Stadt Bochum zeigt ein Herz für UNICEF und beteiligt sich an der Aktion unter dem Motto „20 NRW-Städte zeigen Herz für UNICEF. Unsere Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hat das Holzherz zur künstlerischen Gestaltung an die Bochumer Künstlerin Gabriele Elger weitergereicht. Die Idee war, daraus ein Energie-Objekt zu entwickeln. Eine Art EKG-Kurve, sollte den Herzschlag symbolisieren und für den Erfolg der Unicef-Arbeit stehen. Und wegen der technischen Realisation ihrer Ideen, hat sie uns um Hilfe gebeten. Bei dem erstem Zusammentreffen, gab es eine lebhafte Diskussion, mit welcher Technik, ihre Pläne am besten umgesetzt werden können. Einige Laboranten haben die Herausforderung angenommen und haben eine wirklich coole Lösung gefunden. Das ganze kann man sich bei Youtube als Video ansehen.
Das ganze besteht aus einem Stück MDF, welches mit unserer CNC-Fräse bearbeitet wurde. Darin sind 61 LEDs welche von 4 WS2803 PWM-LED-Treibern angetrieben werden. Ein ATmega 8 erzeugt die Daten für die Treiber. Und ein LM2592 SimpleSwitcher sorgt für die Stromversorgung. Alles an einem Tag erdacht, entworfen, geätzt, gebaut und programmiert.
Siehe dazu auch die Pressemitteilung der Stadt Bochum: “Die Stadt Bochum hat ein Herz für UNICEF“.
Zum Schluss soll die ganze Technik in das Holz-Herz verpflanzt werderden. Wir werden weiter berichten und auch ein Foto bloggen, wenn das Herz fertig ist.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Bochum.
Es folgt eine Mitteilung des Projektes Sub-Etha
Für das No Border Camp, welches ab dem 11. Juli aufgebaut wird, suchen wir noch dringend Menschen, die uns mit der Vorbereitung, Transport und Betrieb des Hackcenters helfen.
Das Hackcenter wird ein Zelt sein, in dem an gemeinsamen und eigenen Computern gearbeitet werden kann. Dafür gibt es eine komplette Infrastruktur mit Netzwerk, Strom, Internetzugang und ein freundliches Team hilfsbereiter Menschen.
Freie, ungehinderte Kommunikation ist Menschenrecht!
Wir sind der Ansicht, dass das Internet ein großes Potential hat. Mit einem freien Netzwerk, in dem Menschen ungehindert kommunizieren können, lassen sich Konflikte lösen, Ideen entwickeln und eine friedliche, gewaltfreie, gemeinsame Kultur aufbauen.
Leider wird durch Zensur und Verknappung immer wieder Menschen die Teilhabe verbaut und Grenzen im Netz aufrechterhalten. Das wollen wir ändern. Und das geht in kleinen Schritten durch Arbeit vor Ort. Mit Sub-Etha verlassen wir unseren Hackspace, unsere Keller und stehen auf von unseren Bürostühlen. Wir bringen das Netz dorthin, wo die Bewegung stattfindet. Mit dem Hackcenter bilden wir einen Freiraum zur Kommunikation auf Camps und sonstwo.
Wir haben uns viel vorgenommen und sind gerade voll beschäftigt mit der Vorbereitung. Ehrlich gesagt sind wir nur zwei drei Leute mit ein paar alten Computern und einer Hand voll Unterstützer*innen.
Hast du Hardware, die du spenden möchtest?
Wir brauchen Computer (Desktops, Laptops, Server), Netzwerkausstattung (Kabel, Switche) und ein paar Rack-Gehäuse (19″ Flight Cases). Bitte bringe die Sachen ins Chaosdorf. Das ist ein Hackspace in der Hüttenstraße 25, Düsseldorf. Dort wird momentan gesammelt, geschraubt und installiert. Wegweiser hier.
Bist du beim Camp dabei und findest ein Hackcenter wichtig?
Wir freuen uns über neue Mitglieder im Team, egal ob sie spezielle Kenntnisse haben oder einfach nur uns unterstützen wollen. Alle Menschen sind willkommen.
Es gibt einiges zu tun: Aufbau des Zeltes, Verlegen der Kabel und Unterstützung der Benutzer*innen. Dazu musst du nicht Informatik studiert haben. Es genügt, wenn du Spaß an der Sache hast.
Kontaktiere uns, erzähle es weiter!
Wenn du mitmachen möchtest, Fragen hast oder uns etwas anbieten kannst, dann schreibe uns bitte.
Und berichte bitte deinen Bekannten von uns! Wir sind eine neue Gruppe und uns kennt noch fast niemand.
Lieben Dank für die Aufmerksamkeit.
Mit solidarischen Grüßen,
Dein Team von Sub-Etha
Am Mi, 18.07.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal ist Thema wie man die von Java bekannten Closures in C++ mit boost::bind, boost::function oder lambdas in C++11 umsetzt.
Vortragender ist wieder Detlef Wilkening.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.

Morgen am 1. Juli ab 15:00 findet zum zweiten Mal der Apfelmus statt, die Chaosdorf-Gruppe für alle Apple-Fanpeople und -Interessierten.
Im Fokus stehen werden voraussichtlich die Neuigkeiten der diesjährigen WWDC, die vor zwei Wochen stattfand.
Auch auf dem 5. Westendfest des Stadtumbaubüro Bochumer Westend am 23. Juni 2012 hat das Labor wieder einen Stand gehabt, an dem Kinder ein Tiergesicht mit blinkenden Augen und Nase basteln konnten. Der Andrang war sehr groß. Manche Kinder haben geduldig eine ganze Stunde gewartet, bis sie endlich an der Reihe waren. Die vier Lötstationen waren von 14-18 Uhr im Dauereinsatz, und es wurden über 50 Bausätze fertiggestellt.
Die Kinder bauen dabei unter individueller Betreeung innerhalb von ca. 20 Minuten eine vollständige elektronische Schaltung mit mehreren Bauteilen auf. Dies beginnt mit dem Ausschneiden und Aufkleben des Tiergesichts und hat seinen Höhepunkt im selbständigen Anlöten der Bauteile mit einem 350 Grad heissen Lötkolben. Natürlich muss auch eine Batterie angeschlossen und der Schalter umgelegt werden, bevor das Tiergesicht anfängt, fröhlich zu blinken. So werden die Kinder auf spielerische Weise in die Grundprinzipien der Elektronik eingeführt, und können das fertige Projekt selbstverständlich zur Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Das Interesse der Kinder im Bochumer Westend am Elektronikbasteln ist offenbar sehr gross, und hinterlässt bleibenden Eindruck: Einige Kinder konnten sich noch daran erinnern, dass sie vor ein oder sogar zwei Jahren schon einmal am Laborstand ein Tiergesicht gebastelt haben, so dass wir uns nun ernsthaft überlegen, ob wir im folgenden Jahr für die Fortgeschrittenen einen anderen Bausatz anbieten können.
Das Labor konnte sich nur aufgrund der Unterstützung vieler Helfer an der Aktion so erfolgreich beteiligen. Wir bedanken uns bei den Eltern, die sich an den Kosten für die Bauteile beteiligt haben, sowie der Fakultät ET/IT der Ruhr Universität Bochum für die Herstellung von Platinen. Ein grosses Dank auch an die zahlreichen Helfer im Labor, die sich mit viel persönlichem Einsatz an dieser Aktion beteiligt haben.
Theorie der Elektronen-Laser-Beschleunigung und Anwendungsfälle
Oliver Jansen (Laser- und Plasmaphysik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) berichtet uns über Teilchenbeschleunigung. Wir bekommen einen allgemein verständlichen Einblick in die theoretischen Grundlagen über Strahlung, Kernfusion, Plasma und die Funktionsweise eines Lasers. Besonders interessiert uns, wie praktische Anwendungen laserbasierter Teilchenbeschleuniger aussehen und aussehen können. Rocket Science, wie es im Chaos genannt wird.
Ihr seid alle eingeladen, den Vortrag zu besuchen, Fragen zu stellen und andere Interessierte kennenzulernen. Das Chaosdorf ist ab 18 Uhr geöffnet, es gibt etwas zu essen und Getränke. Um 20 Uhr beginnt der Vortrag. Nebenbei könnt ihr eure Laptops ins Netz bringen, die Werkstatt besichtigen (und nutzen!), euch entspannen und einen Abend in unserem Hackspace genießen.
Am 20.06.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Diesmal wird es einen Bericht von Jens W. geben der auf der C++Now und ADC++ Konferenz im Mai war.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Eine neue Ruby User Group trifft sich am Mittwoch, den 13. Juni ab 18 Uhr.

Hast du bereits Projekte in Ruby entwickelt? Oder möchtest du das tun? Vielleicht suchst du auch gerade erst einen Einstieg in die Programmierung.
Beim RubyFoo treffen wir uns für einen offenen Austausch und zum gemeinsamen Erlernen der Programmiersprache Ruby.
Wenn du einen Laptop hast, dann bringe ihn bitte mit. Wir helfen uns gegenseitig beim Installieren der nötigen Software.

Am nächsten Sonntag trifft sich zum ersten Mal unsere neue Apple User Group bzw. Apfelmus (siehe Abbildung). Wir wissen noch nicht genau, was eigentlich passieren soll. Themen die wir uns vorstellen können sind: Die Innereien von OS X, Entwicklung von Apps mit Cocoa, Diskussion über den Grad der Evilness, Austausch über die neuesten Gerüchte und interessanten Apps.
Unser Ziel ist Spaß und kreativer Umgang. Alle Fanpeople und Interessierten sind willkommen. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag um 15 Uhr.
Wie immer am Donnerstag ab 18:00 Uhr im Chaosdorf ist wieder Pythonfoo. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Grafikbibliothek SFML und objektorientiertem Programmieren am Beispiel von Pong. Wie üblich ist es keine Lehrveranstaltung sondern ein gemeinsames Erarbeiten von Wissen, wobei Neulingen gern auch mal ein Schnelleinstieg in Python gegeben wird.
Heute hat uns im Labor eine Delegation des HaSi besucht. Der HaSi ist ein relativ neuer Hackerspace in Siegen. 5 Mitglieder haben sich das Labor angesehen.
Ich hoffe die Besucher haben viele Ihre Ideen für ihren Hackerspace mitgenommen. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werden wir sicherlich mal in Siegen vorbei fahren! Dann wollen wir einen laufenden Borg16 sehen!
In der Woche vom 23. bis 27. April 2012 fand wie jedes Jahr die HMI in Hannover statt. In diesem Rahmen fuhren mehrere Laboranten zur Hannover Messe. Dabei hatte jeder seinen ganz eigenen Fokus:
Am 23. April fuhren zwei Laboranten zur Messe, um dort unter anderem der Messeeröffnung beizuwohnen und den Stand eines Kunststoff-Gleitlager und Energieführungsketten Herstellers zu besuchen. Danach besuchten die beiden die Kunstausstellung mit selbstschaukelnden Schaukelstühlen und anderen Kuriositäten. Ihr Highlight war ein Werk, was rundherum mit LED-Wänden von der Blinkenarea umgeben war und in dem drinnen Steam-Punk-Roboter herum fuhren, die ein Hörspiel von der Versklavung der Maschinen erzählten.
Am 26. und 27. April fuhren noch einmal sechs Laboranten zusammen zur Messe. Dabei stand für die Laser-CNC-Bastler das Sampeln von Bauteilen im Vordergrund, um weiter an ihrer Laser-CNC arbeiten zu können. Ein anderer nahm die Messe zum Anlass sich über Fluidsensorik und im Speziellen über die vorhandene Messtechnik von laminaren Strömungen in einem Rohr zu informieren. Am Donnerstagabend fand die übliche große Messeparty zum letzten Messetag statt und natürlich waren auch da die Laboranten mitten drin dabei. Bei leckerem Buffet, Freigetränken und Livemusik u.a. von Nerd Academy ging der Messetag zu Ende.
Am 04. April 2012 hat das Labor eine Exkursion zu Teekanne in Düsseldorf unternommen. Da so viele daran teilnehmen wollten, fuhr jeder auf eigene Faust und wir trafen uns um 17:45 Uhr vorm Werkstor bei Teekanne. Dort wurden wir von zwei Mitarbeiterinnen abgeholt und durch einen Ausstellungsraum von alten Produktionsanlagen in den Begrüßungsraum geführt. Bei Tee und Kuchen und einer kleinen Einleitung zum Konzern Teekanne, startete eine Multivisionsschau, über die Herkunft des Tees an sich und die Tradition des Teetrinkens. Der Fokus mancher Laboranten lag dabei vielmehr auf der technischen Realisierung in Form von 12 Projektoren, als auf den Inhalten des Films. Im Anschluss mussten wir alle in hellblaue Einweg-Overalls schlüpfen und eine Kopfbedeckung tragen.

Danach wurden wir durch die Produktionshalle geführt. Dabei begleitete uns ein Meister aus der Produktion, der für technische Fragen zur Verfügung stand. Als erstes wurde uns die Funktionsweise einer Teebeutelbefüllungsanlage gezeigt, weiter ging es dann zur Kartonfaltmaschine, die die zukünftige Pappverpackung um die Beutel aus einem Planar faltete und mit Heißleim verleimte. Über die kleinen Förderbänder und dank ihrem Strichcode wurden die Kartons dann zu der richtigen Abfüllanlage gebracht. Uns wurden die Kontroll- und Überwachungsmechanismen erklärt, zudem gab’s noch einen kleinen Ausflug zur Insektenbekämpfung in der Produktion und den Qualitätskontrollen des eigentlichen Produktes Tee. Zu guter Letzt wurde uns noch die Anlage zum Verschließen der Verpackung und der letzten Beschriftung mit Datum vorgestellt. Über den Hof ging es zurück in den Vorführraum, wo verschiedene Tees verkostet wurden konnten und noch eine Gesprächsrunde stattfand, in der jeder noch einmal Fragen stellen konnte.
Im Anschluss daran haben wir den Abend in der Düsseldorfer Altstadt bei rustikalem Brot und Bier ausklingen lassen.
Am 19.04.2012 hatten wir Besuch aus Taganrog. Ein Gruppe von 15 Studenten der Südlich Föderalen Universität in Tagarong ist auf Deutschland-Tour und war zu Gast beim Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit. Dort bekamen die Studenten einige Vorträge über den aktuellen Stand der Forschung in der IT-Sicherheit in Bochum. Zum Ausklang des Abends stand dann ein Besuch des Labor e.V. an.Da unsere Besucher schon den ganzen Vorträge gehört hatten, haben wir unser Vortragsvolumen auf ein Minimum reduziert. Es gab nur 10 kurze Folien um zu erklären was das Labor ist und was wir hier so machen. Danach bildeten sich spontan Grüppchen aus Stamm-Laboranten und Besuchen und es wurde über alle möglichen Dinge diskutiert. Vor allem die vielen Laborprojekte gaben viel Gesprächsstoff.
Später haben wir dann noch den Grill raus geholt und alle anwesende mit Grillfleisch versorgt. So konnte der Abend noch lange weiter gehen, ohne dass jemand hungern musste.
Auch auf der Webseite des Horst Görtz Instituts wurde ebenfalls ein Blogeintrag über den Besuch geschrieben. Auch dort fällt das Fazit positiv aus. Dort ist schon die Rede vom nächsten Besuch, wir freuen uns drauf!
AKA: Das Schlüsselproblem hat ein Ende!
Unser aktueller Clubraum hat eine tolle elektronisch steuerbare Tür, lange Zeit konnte sie trotzdem nur per Hardware-Schlüssel aufgeschlossen werden. Was bei begrenzter Schlüsselzahl und nicht 24/7 offenem Space natürlich ein Problem ist.
Seit dieser Woche hängen an der Tür ein AVR und eine Dockstar; auf der Dockstar kann man sich über das Clubraum-WLAN einloggen und die Tür aufschließen lassen. Jetzt hat also wirklich jedes Mitglied Zugang in den Clubraum.
Ausführlichere Dokumentation und etwas Quelltext findet sich im Wiki: Chaosdoor.
Am 18.04.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen Vortrag über Performance-Optimierungen in C++ geben.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Letzten Samstag wurde das Labor kräftig aufgeräumt. Vor allem die Küche wurde mal grundgereinigt. Ebenso wurde der Serverschrank komplett geleert und neu verkabelt und aufgebaut. Da war nötig, weil das Chaos im Schrank überhand genommen hatte. Nach der Aufräumaktion wollte der Server aber leider nicht mehr hoch fahren. Das zog eine Reihe weiterer Probleme nach sich…Zunächst war nicht klar, was dem Server fehlte. Er wollte einfach nicht starten, das
Netzteil blieb auf Standby. Da das Netzteil sich aber manuell durch die “PS ON”-Leitung starten ließ, und auch korrekte Spannungen lieferte hatten wir zunächst das Mainboard in Verdacht. Zum Glück hat jemand den Server genauer unter die Lupe genommen und die aufgeblähten Kondensatoren im Netzteil gefunden. Diese haben verhindert, dass das Netzteil unter Last brauchbare Spannungen liefern konnte. Am Montag wurde daher erstmal ein Billig-Netzteil besorgt. Leider fehlte diesem ein Stromstecker für die GraKa, der dann im Hackerspace-Stil einfach dran gefrickelt wurde. Damit liefen die wichtigsten Dienste am Montag wieder.
Prompt wurde ein weiteres Markennetzteil bestellt, diesmal ein 80+Gold-Netzteil.
Dies traf dann Mittwoch im Labor ein und wurde auch sofort verbaut. Leider ist in der Zwischenzeit aufgrund einer Verkettung von Umständen unser DNSSec-Zertifikat für unsere Webseite abgelaufen. So war dann ab Dienstag auch unsere Webseite platt.
Für die Zukunft ist geplant einen neuen Server zu besorgen, wir werden im Wiki eine Planungsseite einrichten. Der Aktuelle Server schluckt mit seiner Grafikkarte ca. 115 Watt elektrische Leistung, was definitiv zu viel ist. Interessanter weise war der Stromverbrauch des Servers mit dem 15€-Netzteil im Rahmen der Messgenauigkeit des Verbrauchsmessers exakt der selbe wie der Verbrauch mit dem 80+-Gold-Netzteil.
Kurzmeldung: Im Labor ist ein kleiner Solarzellenlehrpfad auf der Tafel aufgetaucht.
Auch ein kleines Solarmodul wurde gebaut. Da die Zellen aber sehr empfindlich sind, ist hier und da mal etwas abgebrochen. Die monokristallinen Zellen waren leider zu empfindlich um sie von Hand zu löten. Spaß hat es trotzdem gemacht.
Als ich Anfang des Jahre geplant habe, eine Städtetour nach Wien zu machen war meine Erste Idee: Ich muss das Metalab besuchen! Also habe ich als erstes mal nachgefragt, ob ich Mal rein platzen darf, um mir das Metalab mal an zu sehen. Erste positive Erkenntnis: Das Metalab ist wie das Labor in Bochum ein offener Ort, jeder darf vorbei kommen und rein schauen. Es gibt keinen “Öffentlichen Tag“, jeder Tag ist offen im Metalab.
Am 29.03.2012 war es dann so weit, neugierig betrat ich die Räume des Metalabs. Grade lief der Jour Fixe. Das ist das Gegenstück zu unseren Bootstrap Meeting. Amüsiert durfte ich feststellen, wie ähnlich sich Jour Fixe und Bootstrap sind. In allen Belangen!
Als nächstes wurde ich durch die Räume geführt, ich war nicht der einzige, der das Metalab an diesem Abend das erste Mal besucht hat… Beeindruckend! Wirklich beeindruckend, was dort alles herumsteht. Vor allem der Lazzzor, welcher auf dem Foto so klein wirkt, ist ein wahrer Trümmer! Und was man mit so einem Teil alles herstellen kann… Ebenso gibt es dort ein ganzes Arsenal an 3D-Druckern. Aufgrund des Umbaus eines Raumes herrschte laut den Anwesenden derzeit ein wenig Chaos. Ich glaube die haben noch nie das Labor gesehen, dann wüssten die was Chaos ist!
Im Anschluss habe ich dann ein wenig das Labor vorgestellt. Ich hatte dazu eine kleine
Präsentation vorbereitet. Darin ein paar Fakten zum Labor, ein paar unserer Projekte und viele Bilder. Hinterher wurde dann noch ein wenig über Laser, CNC-Fräsen und Telefonzellen geplaudert. Endlich weiß ich nun, was das Metalab-Logo darstellen soll!
Es hab sogar ein Geschenk für das Labor: Ein Solar Robo Flower Kit von overflo.
Nochmals Danke! Ein wirklich cooles Teil. Sie wurde direkt nach dem Eintreffen im Labor aufgebaut und auf der Theke in der Küche gepflanzt. Komischerweise ist sie im Vampire-Mode und meidet das Küchenlicht. Als kleines Dankeschön ist ein Paket an’s Metalab unterwegs. Der Inhalt könnte beim nächsten Jour Fixe hilfreich sein
Fazit: Ein wirklich sehr cooler Hackerspace mit sehr freundlichen Leuten. Die Zeit war viel zu knapp, ich muss definitiv irgendwann nochmal dort vorbei schauen!
Am 21.03.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen C++ Einstieg (Teil II) mit Schwerpunkt auf die STL geben.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Ab dieser Woche sehen wir beim Freitagsfoo wieder eine Stunde für spontane
Kurzvorträge vor. Vor dem Umzug hatten wir das Konzept bereits als
"Chaostalkrunde" etabliert, aktuell suchen wir noch einen neuen Namen dafür.
Sinn ist, kurz und zwanglos irgendein Projekt vorzustellen, mit dem man sich
gerade beschäftigt. Dauer 5 bis 20 Minuten pro Person, vorbereitete Slides o.ä.
sind nicht nötig. Die Themen werden erstmal unter
https://wiki.chaosdorf.de/Category:Freitagsfoo gesammelt, sobald wir einen
vernünftigen Namen für die Veranstaltungen gefunden haben, zieht die Seite um.
Man kann natürlich auch etwas vorstellen, ohne es vorher im Wiki einzutragen.
Diesen Freitag fängt es um 21:00 Uhr mit einer kurzen Vorstellung des
Traffic-Shaping-Setups im Clubraum / Traffic-Shaping unter Linux an.
Am 22.02.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen Vortrag über einige Bibliotheken/Funktionen aus der Umfangreichen C++ boost Libraries geben.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Am 21.03.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen C++ Einstieg (Teil II) mit Schwerpunkt auf die STL geben.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Das Labor kann jetzt in Echtzeit den elektrischen Energieverbrauch messen.
Mit der finalen Version 1.00 läuft das Powermeter bereits seit mehreren Tagen und misst den Energieverbrauch des Labors. Der aktuelle Verbrauch wird auf wl numerisch angezeigt. Auf unserem Server läuft eine RRDB, welche Wirkleistung, Blindleistung, Stromfluss und Netzspannung graphisch anzeigt. Der Infoscreen in der Lounge lädt über das Netzwerk diese Grafik und zeigt diese neben anderen wichtigen Informationen an.
Momentane Daten:
Da unser bisheriger Plexiglas-Türgriff am Kühlschrank angebrochen ist, schaffen es die Nerds derzeit nur schwer an ihre Mate zu kommen! Dieser Zustand ist natürlich nicht haltbar. Daher haben wir uns sofort daran gemacht einen neuen Türgriff zu fräsen. Wir haben ja seit einiger Zeit eine CNC-Fräse. Nebenbei ist bei der Aktion auf die Grundlage für CNC-Howto im Wiki entstanden. Dieses Howto wird noch erweitert.
Wenn der nächste gegen die Türe rennt bricht nicht der Griff sondern die Kniescheibe!
Es gibt auch ein Video vom Fräsvorgang bei Youtube.
Wir haben jetzt eine CNC-Fräse!
Durch eine Spende haben wir eine kleine CNC-Fräse von Isel bekommen. Das ganz wurde über einen alten Windows 95 PC und eine sehr eigensinnige Software gesteuert. Die Steuerbaugruppe besteht aus drei Schrittmotorsteuerkarten und einer Steuerkarte mit einem 8051-Mikrocontroller und serieller Schnittstelle.
Das konnten wir natürlich so nicht lassen, also wurde der Lötkolben angeheizt.
Da wir bei dem Lasercutter bereits sehr gute Erfahrungen mit der freien Linux-basierten CNC-Software EMC2 gemacht haben, sollte diese auch hier zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um ein Ubuntu mit einem Echtzeitkernel, einem Hardware-Abstraktions-Layer und einer Bediensoftware.
Also wurde ein Steuerrechner aufgesetzt, ein Interface für den Parallelport gebaut und die Schrittmotorsteuerkarten Reverse-engineert und verbessert.
Mittlerweile läuft die Fräse stabil und es wurden schon ein paar Projekte damit gefräst:
Die derzeitigen Baustellen
Werkzeug besorgen (Fräser und passende Spannzangen), Spannmaterial basteln oder Besorgen (Spannpratzen,Vakuumtisch), Umwandlung CAD-Modell in G-Code dokumentieren und vereinfachen.
Call for Action
Du würdest uns gerne dabei unterstützen oder selber was fräsen? Dann wende dich an einen der Projektbeteiligten.
Links

Heute waren drei Vertreter der Firma Fibro im Labor. Die Firma Fibro stellt Rundtische für fast alle Bereiche der Industrie her. Fibro sucht einen Eyecatcher für die nächsten Messetermine. Die Idee ist, einen Borg-Drehtisch zu bauen. Nach der Kontaktaufnahme vor einigen Wochen stand heute eine Besichtigung des Ventilatorborgs an. Es gab einige Ideen wie man einen Drehtisch mit einem Ventilatorborg verheiraten kann.
Fazit ist: Es sollte möglich sein. Die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit ist gelegt. Wir sind gespannt. Fortsetzung folgt!
Gestern fand im Labor das “HackUp Bochum” statt. Es gab interessante Vorträge zum Thema Clean Code Development mit vielen Beispielen. Danach wurde gemeinsam Code besprochen und refactored. Insgesamt ein spannender Abend. Fortsetzung folgt!
Das Labor e.V. hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung am 13.02.2012 war gut besucht. Die Wahlergebnisse:
Details finden sich im Protokoll der Mitgliederversammlung 13.02.2012.
Ab dieser Woche sehen wir beim Freitagsfoo wieder eine Stunde für spontane Kurzvorträge vor. Vor dem Umzug hatten wir das Konzept bereits als "Chaostalkrunde" etabliert, aktuell suchen wir noch einen neuen Namen dafür.
Sinn ist, kurz und zwanglos irgendein Projekt vorzustellen, mit dem man sich gerade beschäftigt. Dauer 5 bis 20 Minuten pro Person, vorbereitete Slides o.ä. sind nicht nötig. Die Themen werden erstmal unter https://wiki.chaosdorf.de/Category:Freitagsfoo gesammelt, sobald wir einen vernünftigen Namen für die Veranstaltungen gefunden haben, zieht die Seite um. Man kann natürlich auch etwas vorstellen, ohne es vorher im Wiki einzutragen.
Diesen Freitag fängt es um 21:00 Uhr mit einer kurzen Vorstellung des Traffic-Shaping-Setups im Clubraum / Traffic-Shaping unter Linux an.
Am 22.02.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Es wird einen Vortrag über einige Bibliotheken/Funktionen aus der Umfangreichen C++ boost Libraries geben.
Die Veranstaltung beginnt offiziell ab 19 Uhr. Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Auf wiki.chaosdorf.de können jetzt Projekte und was auch immer sonst so passiert dokumentiert werden. Mitglieder können sich wie gewohnt per LDAP anmelden, anonymes und pseudonymes editieren ist ebenfalls möglich.
Das bisherige Wiki (diese Seite) wird in Bälde abgeschaltet bzw. durch ein einfaches Blogsystem ersetzt.
Wikiseite oder nicht passiert!
Am 25.01.2012 findet ab 19:30 Uhr wieder das FSFE-Fellowship-Treffen statt.
Geplant ist ein Vortrag zu einem "echten Tabuthema". Jeder hält sie für notwendig und sinnvoll; keiner will sie machen: Dokumentation. Fellow Alexander will uns die Sinnhaftigkeit einer guten Dokumentation mit seinem lange erwarteten Vortrag vor Augen führen.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
Am 18.01.2012 treffen sich wieder C++ler und Interessierte zu einem Themenabend zu C++.
Auf den Wunsch vieler Teilnehmer vom letzten Treffen am 14.12.2011, liegt diesmal der Schwerpunkt auf dem Einstieg in C++.
Es wird einen entsprechenden kurzen Kurs/Vortrag von Jens Weller geben, welcher die Grundlagen von C++ erläutert. Interessierte können sich den C++ Kurs vorher anschauen. Es besteht also die Möglichkeit sich vorzubereiten. Wer möchte, kann seinen eigenen Laptop mitbringen, bitte installiert dann vorher Qt Creator oder eine andere IDE eurer Wahl!
Die Veranstaltung beginnt wieder offiziell ab 19 Uhr, der Vortrag startet aber erst um 20 Uhr. Vorher gibt es ein einfaches "Meet & Greet".
Jeder ist eingeladen, vorbeizukommen und etwas über C++ zu erfahren und zu lernen.
Die Düsseldorfer Freifunk-Community stellt sich und das Projekt vor. Es gibt einen Vortrag über die Entstehung der Community und der Funktionsweise der Software, sowie einen Abend zum gemeinsamen Testen und Entwickeln der Software. Alle, die sich für Vernetzung und freie Kommunikation interessieren, sind eingeladen. Wir freuen uns über Entwickler_innen wie über motivierte Menschen ohne technischen Hintergrund.

Wir zeigen die Vorträge beim 28C3 live per Video Stream und haben durchgehend geöffnet.
Beim jährlichen Chaos Communication Congress veranstaltet der CCC ein Treffen in Berlin, zu dem ca. 2000 Menschen zusammenkommen. Die Vorträge bedienen ein breites Themenspektrum (wie auch dem Fahrplan zu entnehmen): Hacking, Community, Gesellschaft und Politik, Wissenschaft, Kultur. Dazu kommen Shows wie Hacker Jeopardy.
Wer nicht nach Berlin fährt oder einen Einblick in die Machenschaften des CCC gewinnen will, ist freundlich ins Chaosdorf eingeladen. Wir machen es uns mit unseren Rechnern und genügend Mate (oder anderem Gerät) gemütlich, schauen die Vorträge und tauschen uns aus. Es gibt Raum zum Kennenlernen, für Diskussionen und spontane Aktionen.
Am Dienstag (27.12.) öffnen wir den Raum ab 11 Uhr und zeigen kurz darauf den ersten Vortrag. Geschlossen wird erst am Ende des Kongresses (30.12.). Also kommt einfach rüber, wann es euch passt.
Eintritt kostet es nicht. Über Spenden freuen wir uns.

Falls wir noch nicht oft genug darauf hingewiesen haben :-) : Seit dieser Woche findet wieder unser wöchentlicher Freitagsfoo statt.
Und gestern gab es nicht nur normalen Foo, sondern auch noch ganz viel Hüpf und Wobble mit Neverball per Balance Board-Steuerung am Beamer.
Das schöne an den Wii-Devices ist nämlich, dass sie per Bluetooth angesprochen werden, und sie auch z.B. Linux mittels libcwiid unterstützt. Normaler Wiimote-Support ist in Neverball schon vorhanden, so dass es relativ wenig Arbeit ist, das Balance Board dort rein zu patchen.

Falls ihr uns jetzt nicht glaubt, dass das tatsächlich so gesteuert wird: We have proof!1! (Youtube-Link).
Nebenbei gab es noch sonstiges Wiigebastel: Man kann eine Wiimote zwar schon länger über die integrierten Accelerometer oder mit Infrarot als Mausersatz nutzen, seit gestern geht das auch deutlich komfortabler über die MotionPlus-Erweiterung. Allerdings fiel uns erstmal nichts besseres ein, als damit Dinge an die Wand zu malen.

Siehe auch:
Am 14.12.2011 treffen sich C++ler und interessierte zu einem Themenabend zu C++/Qt/C++11. Es wird einen kurzen Vortrag geben, der einen aktuellen Überblick über C++ gibt (C++11, Qt5, usw.). Für 2012 sind weitere, monatliche Treffen mit Vorträgen etc. geplant. Ziel ist der Aufbau eines lokalen C++ Netzwerks / Community, welche sich einmal im Monat trifft.
Los geht es am 14.12. ab 19 Uhr.
Da unser Raum mittlerweile in einem präsentablen Zustand ist, findet am Mittwoch, den 30. November das regelmäßige Treffen der FSFE in unseren Räumlichkeiten statt. Dabei geht es, wie auch bei den vorherigen Treffen der FSFE um politische Themen, wie beispielsweise Urheberrecht, OpenAccess, Freie Software in Schule und Verwaltung.
Eingeladen sind alle, die kommen wollen. Los geht es ab 20 Uhr.
Nachdem wir 10 Jahre Chaosdorf verpeilt haben, machen wir jetzt eine Party, weil wir unseren neuen Raum fertig haben. Dort wird es - wie im alten Raum - Vortäge, Workshops und gemeinsame Projekte geben.
Und dafür haben wir jetzt viel mehr Platz: für Mikrofoo, Freitagsfoo und noch mehr Foo. Coden, Löten, Basteln, Mauern, Tapezieren, Schreinern, Kochen, Labern.
Los geht's am Samstag, den 10.12., ab 20 Uhr. Anfahrt siehe Kontakt.
Der Laserprojector wird mit einer neuen selbst gebauten Laserstromquelle ausgestattet. Die Baupläne sind zugänglich unter: Laserprojector/lasercurrentsourcev2
Hier ein paar Eckdaten der Rev1.0:
* nur 6bit pro Kanal
Die Rev1.0 hat noch ein paar Fehler, welche in Rev1.1 beseitigt wurden.
Achtung: Rev1.0 darf nur mit Modifikationen verwendet werden!
Anbei ein Testbild des Laserprojectors, 64×1 Pixel bei 2200Hz. Benutzt wurde ein 20mW roter Laser, angesteuert von der neuen Laserstromquelle.
Wir haben es natürlich nicht geschafft, unseren letzten angestrebten Termin einzuhalten. Deshalb gibt's dieses mal auch keinen neuen.
Aber: Wir haben jetzt Teppichboden im Hauptraum. Aus Lagergründen sogar schon mit Stühlen, Tischen und Regalen drauf.
Das heißt natürlich noch lange nicht, dass wir fertig sind – selbst in diesem einen Raum gibt es noch genug Baustellen, und im hinteren Bereich (z.B. unseren Lagerräumen) erst recht. Es ist allerdings ein deutlicher Meilenstein, und wenn man sich nur an die richtige Stelle setzt, könnte man fast meinen, wir wären schon fertig...
Der Masterplan sieht vor, Elektrik und WCs fertigzustellen, zusätzliche Beleuchtung im Hauptraum anzubringen und diversen Kleinkram zu fixen. Sobald das getan ist, wird es wieder regelmäßige Freitagstreffen geben und wir werden nach und nach an den anderen, weniger dringenden Räumen arbeiten.
Das Labor hatte am 26.August 2011 die Robot Unicorn Invasion Party mitgestaltet. Hier nun die Bilder dessen was wir gemacht haben. Der Andre Borg war bespielbar, genauso wie der Atari 2600 mit SpaceInvaders, was bei den Troopers wohl zum Nachspielen historischer Schlachten führt. Leider liess sich die dunkle Seite der Macht durch unsere Exponate nicht davon überzeugen sich dem blinkendem Licht zu zuwenden. Naja…. dafür haben wir ihre Kekse
.
In den letzten Monaten beschränkten sich die Updates auf der Website hauptsächlich auf das Bautagebuch, es ist also mal wieder Zeit für einen allgemeinen Statusbericht.
Ja, wir leben noch, und ja, wir sind nach wie vor mit Renovieren beschäftigt.
Der aktuelle Plan sieht vor, den Hauptraum innerhalb der nächsten Wochen für regelmäßige öffentliche Treffen (im Sinne von Freitagsfoo) fertigzumachen. Sobald das erledigt ist, werden wir uns nach und nach die restlichen Räume vornehmen.
Sobald das Datum des ersten neuen Freitagsfoos bekannt ist, gibt's hier natürlich ein Update.
In der Lounge läuft jetzt auf den labnodes die neue Version vom can_dimmer.
Änderungen:
Das Powermeter soll die elektr. Leistung des Labors und der Drehstromladekiste in Echtzeit messen und die Messdaten per CAN-Bus zur weiteren Auswertung an unseren Server schicken.
Hier ein paar Eckdaten:
Die Planungen für die diesjährigen Labortage sind in vollem Gange. Als Datum wurde dieses mal der 28. bis 30. Oktober gewählt.
Unter dem Motto “Operating out of spec” gibt es auch dieses Jahr zahlreiche Vorträge und Workshops rund um Kryptographie, Elektronik und alles was das Bastlerherz höher schlagen lässt.
Für das gesamte Wochenende kostet der Eintritt 20€. Darin enthalten sind wie immer eine Kaffee- und Frühstücksflatrate.
Die Anmeldung, sowie Programm und weitere Informationen findest Du auf der Labortage Website unter: https://das-labor.org/labortage/
Das Stadtumbaubüro Bochumer Westend hat in diesem Jahr zum 4. mal zum Stadtteilfest eingeladen. Auch das Labor hat sich daran mit einem Aktionsstand beteiligt. Wir haben Kindern die Möglichkeit geboten, ein Tiergesicht mit blinkenden Augen und Nase zu basteln. Dabei wurden sie sanft in einer Viertelstunde an das Thema Elektronik herangeführt.
Zuerst wählen die Kinder ein Tiergesicht aus: Es gibt Katze, Löwe, Affe, Nagetier und Panda. Das Gesicht wird ausgeschnitten und auf die Platine aufgeklebt. Dann geht es um die Augenfarbe: Rote oder gelbe LEDs? Hier haben die meisten Kinder sich für gelbe Augen entschieden. Die Bauteile für die Schaltung, welche gleichzeitig das Gesicht des Tieres darstellt, werden von den Kindern eingesteckt. Der Höhepunkt für die Kinder ist dann, selber mit einem 350 Grad heissen Lötkolben die Bauteile anzulöten. Wenn dann noch die Batterie angesteckt wird, und das Gesicht anfängt zu blinken, ist die Freude groß. Manche Kinder wollten gleich noch ein zweites Gesicht bauen!
Insgesamt konnten wir an diesem Tag über 60 Kinder für das Elektronikbasteln begeistern. Auch für die Eltern gab es was zu schauen:
Der Borg Ventilator wurde ausgestellt, und es wurde munter geraten, wie er wohl funktioniert, bis das Rätsel durch Anhalten des Drehmotors aufgelöst wurde. Manch einer hätte ihn am liebsten gleich mit nach Hause genommen!
Wie immer kommt es auf die Unterstützung vieler Helfer an, damit eine Aktion so erfolgreich sein kann. Wir bedanken uns bei den Eltern, die sich an den Kosten für die Bauteile beteiligt haben, sowie der Fakultät ET/IT der Ruhr Universität Bochum für die Herstellung von Platinen. Ein grosses Dank auch an die zahlreichen Helfer im Labor, die sich mit viel persönlichem Einsatz an dieser Aktion beteiligt haben.
Aufbauend auf den Vortrag “Aufbau und Nutzung von FPGAs” werden wir einen Workshop halten. Ziel des Workshop ist es, eigenständig einfache Programme erstellen zu können. Wir werden gemeinsam ein Programm erarbeiten, dass aus einem Dev-Board eine Stoppuhr macht. Wenn du ein eigenes Dev-Board hast, kannst du es gerne Mitbringen. Vielleicht ist das ja auch ein Grund für dich, dir ein Dev-Board zuzulegen. Wir empfehlen: Spartan-3 Starter Board. (Allerdings brauchst du dann noch einen USB-Programmer, wenn du keinen Parallelport hast)
Für den Workshop musst du dich anmelden bei: anmeldung@das-labor.org
Am Donnerstag den 2.6. 2011
Wir werden erklären, wie FPGA’s aufgebaut sind, wie und wo sie eingesetzt werden. Wir werden klären, wofür FPGA’s geeignet sind und wofür nicht. Dazu beleuchten wir das Innenleben des FPGA’s und verdeutlichen, was die einzelnen Komponenten machen. FPGA’s arbeiten massiv parallel, was eine andere Denkweise als bei den Mikrocontrollern nötig macht. Wir erarbeiten den nötigen Designflow und das grundlegende Konzept der Programmierung an einfachen Beispielen. Das Thema “Taktung” ist nicht ganz trivial. Es warten böse Effekte wie “Glitches” und “Skew” auf den Entwickler. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, wird ebenfalls erklärt. FPGA’s haben keine feste Taktfrequenz, sondern die Maximalfrequenz hängt sehr stark von der Programmierung ab. Warum das so ist und wie man eine hohe Taktfrequenz erreicht, erklären wir natürlich auch. Abgerundet wird der Vortrag mit Hinweisen zum Layout und zur Spannungsversorgung. Aufgrund der Komplexität des Themas werden wir die Programmiersprachen VHDL und Verilog nur insoweit ansprechen, wie sie zum Verständnis der Funktion nötig sind.
Voraussetzungen : Die Grundschaltungen der Digitaltechnik wie UND / ODER / FlipFlop Counter usw. sollten bekannt sein.
Link zum Wiki
Am Mittwoch, dem 18. 05. um 19:30 findet wieder unser Ruby-Abend im Labor statt. Diesmal geht es um “Test driven development”. Dies ist vielleicht auch für nicht-Rubyisten interessant, die bislang keine (oder schlechte?) Erfahrungen mit Testing gemacht haben…
Verstärkt werden wir diesmal durch Besuch von den Ruby Usergroups aus Köln und Düsseldorf. Und vielleicht von dir?
Am Mittwoch, dem 20. 04. um 19:30 findet im Labor erneut ein Ruby-Abend statt. Diesmal gibt es einen Vortrag zum Thema Ruby Gems.
Gem ist der Ruby-eigene Paketmanager. Mit wenigen Handgriffen ermöglicht er
den Zugriff auf tausende Ruby-Pakete, den “gems”, aus offiziellen und
inoffiziellen Repositories.
Bei dem Vortrag wird es auch dabei gehen, wie man seinen eigenen Ruby-Code so
anlegt, dass er gut mit gem zusammenarbeitet und man andere so bequem an der
eigenen Arbeit teilhaben lassen kann.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Im Rahmen unseres Ruby-Abends gibt es diesmal einen Vortrag, der insbesondere für Einsteiger interessant sein sollte. Notiert euch daher den
Mittwoch, den 16. 03. 2011, 19:30 Uhr
im Kalender! Insbesondere der Umgang mit Blöcken dürfte für viele neu sein…
Mehr Infos, unter anderem den Link zur Mailingliste, findest du im Wiki.
Unser Kickoff-Treffen im Januar war gut besucht sowohl von Einsteigern als auch alten Hasen. Daher führen wir die Veranstaltung fort am
Mittwoch, 16. 02. um 19:30 Uhr im Labor
Schwerpunkt wird hier das Schreiben von Tests in Ruby und das “test driven development” sein.
Weitere Infos findest du in unserem Wiki.
Nach heutigen Mitgliederversammlung nimmt der neue Vorstand des Labors die Arbeit auf.
Gewählt wurden:
Auch dieses Jahr findet wieder ein Microcontroller Workshop statt. Auf dem Workshop wird eine Einführung in die Benutzung und Programmierung von Microcontrollern gegeben. Am ersten Tag wird wie immer das Laborboard aufgebaut. Wer noch keinen Bausatz hat, kann im Labor einen erhalten – auch trotz mittlerweile abgelaufener Deadline für Sammelbestellungen sind noch einige wenige vorhanden.
An den folgenden Tagen des Workshops wird eine Einführung in die Programmierung und die Benutzung des AVR Atmega32 Microcontrollers, sowie seiner zusätzlichen Features (Timer, ADC, usw.) geboten.
Dieses Jahr findet der Workshop an 4 Donnerstagen im Januar und Februar, beginnend am 13.1.2011 statt. Zusätzlich gibt es in den jeweils darauf folgenden Dienstagen sogenannte Löt- und Nachbereitungsabende, in denen nochmal diskutiert und gebastelt werden kann. Natürlich kannst Du jederzeit auch einfach so im Labor vorbeischauen, wenn es offen ist!
Liebe Mitglieder,
unsere ordentliche Mitgliederversammlung 2011 wird stattfinden am
Montag, den 24. 01. 2011 um 20:00 Uhr
im Labor, Alleestr. 50, 44793 Bochum
Es ergeht herzliche Einladung.
Tagesordnung der Mitgliederversammlung:
—————————————
1) Begrüßung durch den Vorstand
2) Bericht des Vorstands
3) Finanzbericht
4) Bericht der/s Finanzprüfer
5) Entlastung des Vorstandes
6) Neuwahl des Vorstandes
7) Sonstiges
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen.
Am 19. Januar sind alle, die gern mit der Sprache Ruby arbeiten, zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch von Tricks, Techniken und Erfahrungen ins Labor eingeladen.
Offizieller Beginn ist um 19:30 Uhr, ein festes Programm gibt es nicht. Wenn genug Interesse besteht, soll dieser Abend als regelmäßiger Termin (z. B. einmal monatlich) etabliert werden.
Hier findest du eine Wegbeschreibung.
Am kommenden Freitag, (03.12.2010) findet im Labor ein mehrteiliger Workshop zur 3D-CAD-Software Autodesk Inventor statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Thomas Rinke
Autodesk Inventor ist eine auf Modellierungselementen aufbauende, parametrische 3D-CAD-Software. Dabei werden sämtliche Modellierschritte (Elemente) sowie alle zugehörigen Maße (Parameter) einzeln und zugeordnet gespeichert. Da dieses Prinzip auch für die Baugruppen gilt, können damit auch mechanische Bewegungsabläufe ohne weitere Hilfsmittel als Videosequenz dargestellt werden.“
Im ersten Teil des Workshops werden die die Grundlagen von Autodesk Inventor 2011 vermittelt. Welche Möglichkeiten bietet Autodesk Inventor, welche Werkzeuge stehen zur Verfügung?
Autodesk Inventor wurde speziell für die mechanische Konstruktion konzipiert und findet insbesondere Verwendung in Maschinenbau, Werkzeugbau, Blechverarbeitung und Anlagenbau. Wer mechanische Geräte entwickeln möchte, kann diese mit Autodesk Inventor modellieren ohne Geld für Hardware auszugeben.
Wenn ihr die Software selbst installieren und ausprobieren wollt, benötigt ihr einen PC/Laptop mit Windows Vista oder Windows 7
Der xmpp Dienst ejabberd wurde aktualisiert und mit einem neuen Zertifikat versehen.
Fingerprint: 5F:67:8A:7E:99:1B:85:E2:2B:C7:E5:C4:F5:57:1D:8D:24:3B:FC:26
Nachdem die Labortage nun schon eine Weile zurückliegen wird es auch langsam Zeit für die überarbeiteten Mitschnitte. Diese sind unter
https://www.das-labor.org/videos/
zu finden.
Das Labor bedankt sich noch einmal bei allen Referenten, die so eifrig ihr Wissen mit uns geteilt haben!
Die dritte Mitgliederversammlung 2010 des Labors ist vorbei und hat dem Labor in der Nachwahl ein neues Mitglied des Vorstandes gebracht:
* 1. Vorsitzender: Thomas Stratmann
* 2. Vorsitzender: Peter Fuhrmann
* Schriftführerin: Tanja Tengler
* Kassenwart: Christian Kroll
Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.
Für alle die bei den Labortagen nicht anwesend sein können gibt es die Vorträge als Videostream.
http://das-labor.org:8000/labortage.ogg
Zwischen den Vorträgen ist der Stream nicht aktiv (The file you requested could not be found)
Zum Abspielen eignet sich der VLC Player oder Browser (Opera, Firefox, Chrome).
Im Labor ist auch ein Qualitativ besserer Stream verfügbar. Mehr dazu hier.
Endlich ist es da – das lang erwartete Programm für die Labortage! Auch dieses Mal haben wir uns wieder besonders viel Mühe gegeben, euch einen abwechslungsreichen Mix aus Vorträgen, Workshops und Entertainment zu bieten.
Aber guckt doch einfach selber, was es so alles gibt:
http://das-labor.org/labortage/files/Programm.pdf
Natürlich könnt ihr euch immer noch für die Labortage anmelden unter
http://das-labor.org/labortage/?s=2
Herr Bienenhalm, seines Zeichens Metaphilosoph und musikalischer
Seelenwundengräber, präsentiert am 23.10. anlässlich der EDV-Tagung im Bochumer Labor mehr oder weniger exakt das selbe, was er ein Jahr davor auch gemacht hat. Das wird vermutlich relativ laut. Mit einem wesentlichen Unterschied²: Er ist seitdem gereift und trägt die Zeichen der Zeit in nie erheilenden Narben des Wahnsinns zwischen seinem Gesicht. Und so ist das ganze Leben für ihn wie ein Gesicht, dessen Falten von Fakten, Zorn und Demut zeugen, ohne dass er selbst in, oberhalb oder jenseits so einer Situation jemals bestehen konnte. Sein Bude war ihm deshalb stets eine wichtige Stütze, der wird aber nicht kommen.
² siehe auch www.bienenhalm.de
Liebe Bastler und Labortagefreunde,
endlich ist es wieder soweit: Die Anmeldung fuer die Labortage 2010 ist eröffnet!
Vom 21. bis 24. Oktober 2010 finden die diesjährigen Labortage in den Räumlichkeiten des Labors statt. Diesmal gibt es mehr Platz, da wir zusätzlich ein großes Workshopzelt für euch draußen aufgebaut haben. Dort könnt ihr eure eigene Teslaspule zusammen bauen, es besteht die Möglichkeit mit Siebdruck eure Labortage T-Shirts selbst zu drucken, oder sogar eigene Designs zu entwerfen.
Die Vortragsthemen drehen sich um FPGA-Technologie, Steganographie, Programmierung, Ansteuerung von Robotern und vieles mehr. Auch wird ein Vortrag ueber inline Assembler mit GCC und anschließendem Workshop angeboten. Wie immer gibt es auch die Möglichkeit Bausätze zu erwerben für den Borg16, das Laborlicht, den USBasp und natürlich auch das Laborboard.
Der Call for Papers läuft noch, wenn ihr also einen Vortrag oder Workshop halten möchtet und ein Abstract einreichen wollt, könnt ihr das bis zum 01. Oktober 2010 an papers@das-labor.org tun.
Alle weiteren Infos und die Anmeldung finden sich unter:
http://www.das-labor.org/labortage/
Mehr zum Call for Papers findet ihr hier:
http://das-labor.org/labortage/files/cfp_de.utf8.txt [DE]
http://das-labor.org/labortage/files/cfp_en.utf8.txt [EN]
Wir sehen uns auf den Labortagen 2010!
Am kommenden Dienstag, (14.09.2010) findet im Labor ein Vortrag über Trusted Computing und Trusted Computing Support beim Booten von Linux statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Jeder, der sich näher mit IT beschäftigt, ist in den letzen Jahren sicher über das Thema Trusted Computing gestolpert. Oftmals hatte das ganze mit DRM und Einschränkung des Nutzers einen negativen Beigeschmack.
Trusted Computing kann aber auch zur Verbesserung der Sicherheit eingesetz werden, z.B beim Trusted Bootlading. Um diese Möglichkeiten geht es im kommenden Vortrag.
Der Vortrag dient in erster Linie als Einführung in das Thema “Trusted Computing” ohne dabei auf Digital Rights Managment (DRM) einzugehen. Neben einer Einsicht in die theoretische Konzeption ist vor allem geplant, das praktische Arbeiten mit TPM unter Linux Systemen zu beleuchten. Insbesondere wird darauf eingegangen werden, wie sich die Verwendung des Trusted Computing während des Bootvorgangs zeigt, genauer also, wie es sich mit dem Trusted Boot verhält. Dabei werde ich auch die bekannten Sicherheitsprobleme dieses Bootvorgangs erklären.
Ein neues Programm zur Nutzung des Trusted Boot ist Keyrona, dass von der Sirrix entwickelt wurde. Dieses wird zu unserem Zwecke natürlich auch vorstellt werden. Zum Schluss wird ein Überblick auf weitere TPM Funktionen und die Zukunft von Trusted Computing gegeben.
Im Anschluss an den Vortrag hoffe ich auf eine angeregte Diskussionsrunde. Es sind alle herzlich eingeladen.
Am 27.8. finden im Labor fünf Blitzvorträge statt. Eingeladen sind alle, die sich für Grundzüge des Stromversorgungsnetztes interessieren, oder für Wege im Internet anonym zu bleiben. Ausserdem gibt es eine kleine Einführung in das Design von Vektorgraphiken, fünf Gründe, die Programmiersprache Ruby zu nutzen, sowie einen Vortrag zu ereignisorientiertem Programmieren auf Microcontrollern.
Die Vorträge werden sehr kurz gehalten sein und nur einen knappen Überblick oder eine Einführung in das Thema bieten.
Der Vortrag über massive Verarbeitung geometrischer Daten muss leider ausfallen.
Mehr dazu in unserem Wiki
Hallo Technikfans,
am kommenden Donnerstag (19.08.2010) findet im Labor ein Vortrag über den Einstieg in die FPGA Technologie statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Ein Field Programmable Gate Array – kurz: FPGA – ist ein integrierter Schaltkreis (IC) der Digitaltechnik, in den eine logische Schaltung programmiert werden kann. Die englische Bezeichnung kann übersetzt werden als:
Im (Anwendungs-)Feld programmierbare Anordnung von(Logik-)Gattern.
Im Gegensatz zur CPU werden hier keine Befehle nacheinander abgearbeitet, sondern in dem FPGA werden Grundschaltungen der Digitaltechnik mit konfigurierbarer Logik nachgebildet. FPGA’sverarbeiten spielend hunderte von MB pro Sekunde und sind dabei nochvoll echtzeitfähig.
Wir werden erklären, wie FPGA’s aufgebaut sind, wie und wo sie eingesetzt werden. Wir werden klären, wofür FPGA’s geeignet sind und wofür nicht. Dazu beleuchten wir das Innenleben des FPGA’s und verdeutlichen, was die einzelnen Komponenten machen.
FPGA’s arbeiten massiv parallel, was eine andere Denkweise als bei den Mikrokontrollern nötig macht. Wir erarbeiten den nötigen Designflow und das grundlegende Konzept der Programmierung an einfachen Beispielen. Das Thema “Taktung” ist nicht ganz trivial. Es warten böse Effekte wie “Glitches” und “Skew” auf den Entwickler. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, wird ebenfalls erklärt.
FPGA’s haben keine feste Taktfrequenz, sondern die Maximalfrequenz hängt sehr stark von der Programmierung ab. Warum das so ist und wie man eine hohe Taktfrequenz erreicht, erklären wir natürlich auch.
Abgerundet wird der Vortrag mit Hinweisen zum Layout und zur Spannungsversorgung. Aufgrund der Komplexität des Themas werden wir die Hardwarebeschreibungssprachen VHDL und Verilog nur insoweit ansprechen, wie sie zum Verständnis der Funktion nötig sind.
Natives IPv6 für den Server:
Unser Server Hoster bietet nach regelmäßigem Nachfragen endlich natives IPv6 an (2a01:4f8:100:63c2::2 ) Nach ein paar Wochen Verzögerung können jetzt auch die Reverse DNS Einträge setzten die z.B. für E-Mail wichtig sind.
SyncML Dienst:
Wer seine Kontakte, Kalender und ähnliches zwischen Rechnern und Handy synchronisieren möchte oder einfach nur ein Backup aufbewahren will, kann dies jetzt auch beim Labor tun. Accounts gibt es wie immer bei den Admins.
DNSSEC:
Im Labor steht über den DNS Resolver (casino) sowie über unseren Server (www.das-labor.org) ein DNSSEC validierender DNS Server für “.” und “dlv.isc.org zur Verfügung. Als nächster Schritt soll die Signierung unserer Domain folgen.
In den letzten Tagen war zu beobachten das sich die komplette TLD “.biz” ausgesperrt hatte und mit validierenden Servern nicht mehr auflösbar war. Dies scheint aber wieder zu funktionieren. Auf der Webseite ließt man darüber allerdings recht wenig
lokales:
Das WLAN kann seit einiger Zeit “wme” und “roaming”. Neu hinzugekommen ist “802.11n” womit der “ath9k” Treiber lange mehr Probleme als sonst hatte. Damit sind nun endlich auch gescheite Datenraten über WLAN möglich. Erste Tests zeigten uns bis zu 8MB/s
Es ist soweit! Das Call for Papers fuer die Labortage 2010 ist fertig. Und damit ihr es auch verbreiten koennt hier sowohl die deutsche als auch englische Version. Bitte helft mit und verbreitet es, damit wir so viele Leute wie moeglich erreichen und euch, wie auch im letztem Jahr, mit interressanten Themen versorgen koennen.
Nach langer langer Zeit hat nun endlich der “Borg Ventilator” das licht der Welt erblickt. Es handelt sich dabei um ein rotierendes Display mit vielen vielen Leuchtdioden montiert auf einem Ventilator.
Dazu gibt es hier ein Video:
http://www.youtube.com/watch?v=k-I3tt8SvKA
Hier gibt es weitere Informationen:
Heute Nacht wird der ejabberd auf Version 2.1.5 gebracht. Daher wird der Dienst kurze Zeit nicht verfügbar sein.
UPDATE: Fertig
am kommenden Dienstag, (13.07.2010) findet im Labor ein Vortrag über klassische Betriebssysteme statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Jede Woche werden neue Funktionen von Betriebssystemen angekündigt, die einem das Arbeiten mit dem Computer einfacher machen. Was Vielen nicht bewusst ist: die meisten dieser Neuerungen haben nichts mit dem Betriebssystemen als solchem zu tun. Stimmt nicht? Was ist denn ein Betriebssystem genau? Was haben alle Betriebssysteme gemeinsam? Und: Wer hat’s erfunden?
In diesem kurzen Vortrag soll versucht werden, einen Einblick in die
Entwicklungsgeschichte der Betriebssysteme zu geben. Betriebssysteme
wurden seit mehr als einem halben Jahrhundert immer weiter entwickelt,
wobei einige Systeme als besonders innovativ oder wichtig in Erinnerung
bleiben. Anhand dieses Systeme soll gezeigt werden, wie Betriebssysteme
unsere Arbeit mit Computern erleichtern oder erst wirklich möglich
machen, welche Techniken sich bis heute gehalten haben und wie die
Arbeit mit den ersten großen Rechnern vonstatten ging. Dabei wird sich
zum Beispiel auch klären, welche der neuen Funktionen moderner
Betriebssysteme wirklich Betriebssystemfunktionen sind und welche nicht.
Jo, so kann der Geburtstag im Labor aussehen. Eigentlich wollten wir nur die kleine Nebelmaschine ausprobieren. Der Test war erfolgreich, der Rauchmelder im Vorderhaus hat auch ordnungsgemaess ausgeloesst =o)
Laborgeburtstag
Das Labor besteht nun seit 5 Jahren und das will gefeiert werden. Zu diesem Zweck wird am Freitag, den 18.06.2010 im Labor der Laborgeburtstag gefeiert. Damit wir alle bestens versorgt werden, wird ein Pauschalbetrag von 8€ pro Person erhoben. Für All you can Drink and Eat. Jeder der sich dem Labor verbunden fühlt ist herzlich Willkommen!
Liebe Grafiker und 3D-Fans,
am kommenden Mittwoch (16.06.2010) findet im Labor ein Vortrag über das Modellieren von 3D-Objekten in Blender statt. Beginn ist um 19:00Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Der Vortrag dient als Basis für die kommenden 3 Workshops. Der erste Workshop wird eine Woche später, am Mittwoche den 23.06.2010 um 19:00 Uhr im Labor stattfinden.
Blender ist eine freie Software für 3D-Grafik, mit der sich Animationen erstellen lassen aus denen später einfache Filme, Computerspiel-Dateien oder Funktionen erstellt werden können.
In dem Vortag wird zuerst das Erstellen, Bearbeiten, Zusammenführen undTrennen von Objekten erklärt. Danach wird auf das vorher erstellte Objekt eine Textur gelegt. Als nächstes werden wir eine Bewegung in das Objekt bringen und dieses ausleuchten und eine Kammerfahrt erstellen. Als letztes wird erklärt, worauf beim Rendern der Animationen zu achten ist.
Ziel des Vortrages ist es, dass die Teilnehmer einfache Objekte erstellen und bewegen können.
Die zweite Mitgliederversammlung 2010 des Labor ist vorbei und hat dem Labor einen neuen Vorstand beschert:
Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.
Liebe Techikenthusiasten und Netzwerkfans,
am kommenden Samstag (05.06.2010) findet im Labor ein Vortrag über IPv6 und die eingesetzten Techinken statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Der Vortrag setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der zweite Teil wird zwei Wochen später am Freitag, den 25.06.2010 um 19:00 Uhr im Labor stattfinden.
Die Vorträge sollen einen umfassenden Überblick über das Internet Protokoll der Version 6 geben. Dabei werden Vorteile, Aufwand, Programme und Begriffe erklärt werden. Da dies nicht ohne Vorkenntnisse möglich ist, werden auch Netzstrukturen angesprochen und “das richtige Internet” kurz erklärt.
Es findet einführend eine kurze Beschreibung statt, welche Technik warum verwendet werden, um das Internet am Laufen zu halten. Dabei wird auf das Weiterleiten von Datenpaketen eingegangen und es wird kurz beschrieben, wie die diversen Internet Service Provider (ISPs) zusammenhängen.
Anhand des Vergleiches von IPv4 und IPv6 sollen Vorteile und Neuerungen von IPv6 herausstellt werden und auf einige sinnvolle – aber meist nicht erkannte – Techniken hingewiesen werden, unter die zum Beispiel die Privacy Extension, als auch IPSec fallen.
am kommenden Samstag (29.05.2010) findet im Labor ein Workshop über die Reparatur von Elektrogeräten statt. Beginn ist um 11:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Immer wieder gehen irgendwelche Geräte einfach kaputt: Der DVD-Player tut keinen Mucks mehr, der DSL-Router pfeift nur noch oder der Fernseher zeigt kein Bild mehr.
Reperatur lohnt heutzutage nicht mehr, da zu teuer?
Aber moment mal:
Was wenn man das defekte Gerät einfach selber reparieren würde? Dann könnte man potentiell ein nützliches Device wieder zur Funktion überreden und außerdem auch jede Menge über angewandte Elektronik lernen. Die meisten Fehler sind, einmal erkannt, ohne teure Spezialteile sofort zu beheben.
Es wird diesen Samstag allen Leuten assistiert, die ihre defekten Geräte zur Reperatur ins Labor bringen. Wir werden zu den Fehlern, die wir wahrscheinlich antreffen werden, was erzählen und wir werden versuchen, möglichst viele von den Geräten zu neuem Leben zu erwecken.
Hier kann man sich vorher schonmal schlau machen:
http://www.repairfaq.org/ (Reparaturanleitungen zu vielen Gerätetypen)
Wir sehen uns am Samstag
am kommenden Freitag (16.04.2010) ist es mal wieder so weit. Wir starten eine Keysigning-Party um 19:00 Uhr im Labor. Für kalte Club-Mate ist gesorgt!
In der modernen Kommunikation in rechnerbasierten Netzwerken kann man sich nicht sicher sein, wer gerade alles noch an der Kommunikation teilnimmt.
Ein Trick ist die digitale Verschlüsselung gekoppelt mit einer signierten Identität, der man vertrauen kann. Das Problem ist leider, dass dieses Vertrauen bei digitalen Zertifikaten meist nur von einer übergeordneten Instanz vorgegeben wird.
Hier gibt eine Alternative – das Web-of-Trust. Bei diesem zertifizieren sich die teilnehmenden Personen untereinander und geben zusätzlich an, wem sie wie stark vertrauen. Mit dieser Information können die Teilnehmer indirekt jemand trauen, denn sie bisher nicht persönlich kennen.
Nach einer Einführung in Web-of-Trust und verwendeter Technik, OpenPGP und CAcert, können in lockerer Runde die Identität der Anwesenden überprüft werden, um diese danach digital zu versichern. Ein Web-of-Trust lebt schließlich davon, dass möglichst viele Personen teilnehmen und somit ein größeres und dichteres Netz möglich ist.
Es werden einige CAcert-Assurer da sein, also kommt vorbei!
Tue Mar 9 0:44:20 CET 2010: Alles ist normal, die Switche laufen, das Internet brummt, der Hamster dreht das Rad.
Tue Mar 9 0:44:21 CET 2010: Kabel aus den Switchen, Stromversorgung weg, mit Schraubendreher ins Rack, Party! Bohrmaschiene! Drehmel! Saege! “Das internet ist weg!” Was zur Hoelle ist nun wieder?
Ja es ist wieder so weit, das Labor hat ein Update erfahren. Naja zumindest was die Hardware an geht. Nebst dem das schon seit Tagen an der Version 3 von Roulette, unserem Bastelrechner, rumgeschraubt wird, sind nun auch noch ein paar neue Switche im Labor angekommen. Leider fehlen noch ein paar Schienen zur Befestigung im Rack.
Als provisorium haengt der extrem networks 400-48t jetzt wortwoertlich in den Seilen.
PS: sorry schlechte Bildqualitaet, waren da gerade irgendwie anders beschaeftigt
Kaum zu glauben — fünf Jahre bist du nun schon alt, hast offensichtlich laufen und sprechen gelernt und bist ordentlich gewachsen! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebes Labor!
Denn heute vor fünf Jahren fanden sich einige junge Technikbegeisterte aus Bochum und Umgebung auf dem kargen Teppichboden des Raums 5 in der Rottstraße 31 ein, um die Gründung des Labors zu beschließen. Was hat sich seit dem nicht alles getan! Der Umzug in eine neue und geräumigere Bleibe an der Alleestraße ist nun auch schon ein Jahr her, und so langsam scheint die Infrastruktur so zu sein, wie man sie als Verein für Bastler und Technikbegeisterte braucht.
Eine ordentliche Geburtstagsfeier wird es voraussichtlich im April geben, Näheres dazu bald hier.
Update: Es gab auch eine leckere Specktorte (altes Familienrezept)
Die Mitgliederversammlung 2010 des Labor ist vorbei und das Labor startet mit einem neuen Vorstand in das neue Jahr. Der neue Vorstand besteht aus:
Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.
Seit heute morgen um sechs Uhr läuft unser ejabberd unter der Versionsnummer 2.1.1 mit Korrekturen aus 2.1.2.
am kommenden Mittwoch (09.12.2009) findet im Labor ein Vortrag über die funktionale Programmiersprache Haskell statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Haskell ist eine funktionale Programmiersprache mit starken Wurzeln in
der Mathematik und der Informatik. Trotz dem Ruf, schwer zugänglich zu
sein, kommt Haskell in vielen Bereichen zur Anwendung.
Haskell bietet durch den funktionalen Programmierstil Möglichkeiten,
Dinge anders zu erfassen und zu bearbeiten. Im Vortrag wird erklärt, was
“funktional” überhaupt bedeutet und was die Unterschiede zu anderen
Sprachen sind. Anschließend wird anhand von praktischen Beispielen näher
auf Konzept hinter Haskell eingegangen. Zum Abschluss wird der
Vortragende seine in Haskell geschriebene kryptographische Bibliothek
vorstellen.
Wer an der Ruhr-Uni Bochum studiert, der kennt wohl das Procedere, um ins Internet zu kommen: Eine Webseite, auf der man seine Credentials eingibt…
Für den klassischen Unixer ist sowas nervig, da das nicht einfach von der commandline läuft. Deshalb habe ich mal mit Python und m2crypto ein nettes kleines Programm gefriemelt, das nicht nur eine SSL-Verbindung aufbaut um den Login zu machen, sondern auch die Zertifikatskette überprüft, damit kein Man-in-the-Middle-Angriff auf die Benutzerdaten so einfach gefahren werden kann.
Das Tool ist natürlich Freie Software und soll nicht bloß ITS’lern die Automatisierung (automatischer Router-Login…) erleichtern.
Bonus: Das Tool unterstützt die Option “-q”!
Leider wird das Nutzungsstatistik-Bild noch nicht abgeholt, aber das kommt vielleicht noch.
Neues Feature implementiert: Speichern des Nutzungsstatistik-Bildes. Damit kann das Tool alles, was man auch per Webseite machen kann, nur halt von der Kommandozeile.
Hier also schlußendlich der Link: rub-netz-login.py
Viel Spaß damit!
Am kommendem Freitag (13.11.09) eröffnen wir mit der Gruppe Solare Mobilität Ruhrgebiet unsere neue E-Tankstelle.
Ihr seit wie immer alle Herzlich eingeladen zu kommen.
Die Gruppe Solare Mobilität Ruhrgebiet trifft sich nun seit einiger Zeit im Labor und hat beim letzten treffen für eine E-Tankstelle gesammelt. Die Tankstelle wurde vom Drehstromnetzwerk gebaut und mit Hilfe einiger Mitglieder des Drehstromnetzwerks, der Solare Mobilität Ruhrgebiet und einigen Laboranten letztes Wochenende aufgebaut.

E-Tankstelle
Funktionsprinzip:
Die Tankstelle gehört dem Drehstromnetzwerk an, deren Mitglieder haben die Möglichkeit bei uns zu jederzeit zu Tanken. Zudem hat jedes Mitglied der Gruppe Solare Mobilität Ruhrgebiet einen Schlüssel.
Alle anderen können im Labor anfragen um tanken zu können. Die Kosten decken sich über Spenden, jeder der Tankt wird gebeten den Betrag den er aus der Tankstelle bezieht zu spenden.
Vielen Dank an alle Spender!
https://www.das-labor.org/wiki/Solare_Mobilität_Ruhrgebiet
Konfig-Dateien gehören ja meist dem Benutzer “root” und können daher auch nur von diesem modifiziert werden. Wer nun beherzt zur Rootshell greift, geht allerding ein Risiko ein – die meisten Leute neigen dazu, während des Bearbeitens mehrfach zwischenzuspeichern, so dass ggf. fehlerhafte oder unvollständige Dateien auf der Platte liegen. Wird ein Rechner von mehreren Leuten administriert, besteht zusätzlich die Gefahr, eine Datei unbeabsichtigt gleichzeitig zu bearbeiten.
Nutze daher grundsätzlich “sudoedit”: es erzeugt eine Kopie der zu bearbeitenden Datei und läßt anschließend deinen EDITOR darauf los. Versehentliches Speichern falscher Inhalte führt also ebensowenig zu einem Beinbruch, wie erfolgloses Abbrechen des Vorgangs — solange dein Editor nicht erfolgreich (Exit-Status $? == 0) zurückkehrt, wird die Original-Datei nicht ersetzt.
Einziges Manko: Vorsichtiges Herantasten an ein gewünschtes Ergebnis ist etwas mühseliger.
Es gibt Ausnahmen zur Verwendung von “sudoedit”, nämlich weit spezifischere Editoren. Nehmen wir die Datei “/etc/passwd”: Abgesehen von “usermod” zwecks scriptingfähiger Modifikation gibt es für diese Datei noch “vipw”, welches auch die Aufgabe des “Lockings”, also Sperrens der Datei, übernimmt — allerdings keinerlei syntaktische Überprüfung vornimmt. Wahlweise gibt es dann noch “vigr” für Manipulationen der “/etc/groups” — ebenso wie “vipw” mit dem Schalter “-s” versehen, der “/etc/shadow” oder “/etc/gshadow” bearbeitet.
Generell ist das Studium der manpages eines Programms und seiner Konfigurationsdateien unbedingt zu empfehlen, gibt es doch oft genug Möglichkeiten, händische Arbeiten fast vollständig zu vermeiden.
Ansonsten wirst du als umsichtiger Admin natürlich ausreichende Sicherungen deiner Konfiguration durchgeführt haben und kannst problemlos einen bekannten, konsistenten Datenbestand wiederherstellen… oder?
am kommenden Donnerstag (15.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über
LaTeX unter dem Titel LaTeX für Einsteiger statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Der Vortrag ist der dritte Teil in einer Reihe von insgesamt 4 Vorträgen und setzt voraus, dass das Erstellen eines Dokuments mit LaTeX kein Problem darstellt.
In diesem Teil geht es primär um das erstellen eigener Makros in LaTeX. Des Weiteren werden wir uns nützliche Zusatzpakete anschauen.
Vortrag (Teil 3/4): (Für Fortgeschrittene)
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Erstellen von eigenen Makros und Kennenlernen von ein paar Zusatzpaketen
Vortrag (Teil 4/4): (Für Fortgeschrittene)
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LaTeX Folien für Vorträge erstellen. Templates erstellen und u.U. diese
an bestehende Office-Vorlagen anpassen.
Vortrag (Teil 1/4): (wurde gehalten am 29.06.2009)
(Für absolute Einsteiger)
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Ausflug in nötige Grundlagen, Literaturhinweise und ein Ausblick auf die
kommenden Vorträge. Eventuell bereits Inhalte aus dem 2. Vortrag
Vortrag (Teil 2/4): (10.08.2009) (Für Einsteiger)
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Typische Anwendungsszenarien und Problemfälle, die man immer wieder in
Foren liest.
am kommenden Dienstag (13.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über den Einstieg in Linux statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Linux hat als freies Betriebssystem eine große Popularität erlangt. Es gilt als sicher, schnell, flexibel und echte Alternative zu Betriebssystemen wie Microsoft Windows und OS X von Apple. Zusätzliche Verbreitung erfährt es als Betriebssystem für Router, Telefonanlagen, und viele weitere Geräte.
In unserem Vortrag wird neben der historischen Entwicklung, die zu Linux und Freier Software führte, auf die Grundlagen der Installation und Bedienung eines Linux-Systems für Anwender eingegangen. Die Einführung findet auf Ubuntu Linux statt. Zum Abschluss wird gezeigt, wie manche Windows-Spiele unter Linux lauffähig gemacht werden. Als Beispiel dient hier das Online-Rollenspiel “World of Warcraft”. *SugSug*
Hallo Liebe Interessierten,
seit ein paar Tagen, und jetzt auch offiziell, ist die Anmeldung Eröffnet!
Genaueres zur Veranstaltung findet ihr unter
http://www.das-labor.org/labortage
Es stehen noch weitere Programmpunkte aus, und wir freuen uns auf ein
rege Besuchtes Event!
Es stehen zur Zeit 50 Plätze zur Verfügung und einige sind schon weg,
also nichts wie los und anmelden!
Bis hoffentlich bald im Labor,
Tron
P.S.: Bitte verbreitet diese Nachricht weiter an Menschen von denen ihr
denkt sie könnten interessiert sein
Vielen Dank
am kommenden Mittwoch (07.10.2009) findet im Labor ein Vortrag über
Trapdoor Ciphers statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestraße 50 in Bochum.
Was ist eine Trapdoor bezogen auf eine Chiffre? Als Trapdoor wird in diesem Vortrag eine geheime Information bezeichnet, die es erlaubt den Schlüssel einer Chiffre zu erhalten. Hierbei wird nur eine sehr kleine Anzahl von Chiffretexten benötigt. Es spielt dabei keine Rolle , welche Klartexte es sind, oder was der Schlüssel ist. Diese Trapdoor unterliegt dabei den Kriterien, zum einen schwer auffindbar, und zum anderen möglichst effektiv zu sein.
In diesem Vortrag wird untersucht ob es möglich ist, S-Boxen zu linearisieren und damit eine “Trapdoor” in Cipher-Systemen einzubauen. Wir betrachten dabei wie die Trapdoors aussehen müssen, um diese Eigenschaften zu erfüllen.
Im zweiten Teil stellen wir Methoden vor um Trapdoors in Chipher-Systemen aufzuspüren.
am kommenden Montag (21.09.2009) findet im Labor ein Vortrag über das Errichten und Betreiben von Anlagen unter 1000V statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
In dem Vortrag geht es generell um den Umgang mit elektrischen Anlagen, von der Installation und der Wartung einer einfachen Steckdose, bis hin zu Arbeiten an einem Sicherungskasten. Es wird gezeigt wie Messungen durchgeführt werden und es wird über Prüfungen und Vorsichtsmaßnahmen gesprochen.
Wir freuen uns auf euer kommen. “Computer? Energie!”
When : From October, 29th till November 1st 2009
Where : On the premises of Das Labor e.V in Bochum
URL : https://www.das-labor.org/labortage
* For every talk or workshop we’ll allocate about 1 hour
* The workshop’s subject should fit the focus of our event
* Submissions may be emailed to papers@das-labor.org
* Submission’s deadline is October, 1st 2009
The “Labortage” are an annual event arranged by the Labor in Bochum. Its main purpose is to be a meetingpoint and community for people, who want to know how things work and tinker cool stuff.
We use and develop free software. We program microcontrollers, etch boards and solder everything one can imagine. We welcome even creative arts.
Long talk short: The members of Das Labor e.V. want to create new and useful things using technology, to educate, to criticize and improve without taking a political position.
However people who can explain who things work are of course as important
as a good equipment.
Das Labor e.V. offers speeches, workshops and discussions in a wide variety of tech related topics. Of course its possible for you to share your knowledge with an audience. You’re highly interested in a topic and you want to let your enthusiasm infect others?
Well you have always the opportunity to give a talk even when the Labortage are over.
Of course we don’t limit our work and tinkering to events.
There is always something being build or coded – alone or with others.
The never ending flow of knowledge within a friendly athmosphere is an
important condition for continous development: Because everything that shows
you how the world goes round is at home in our hackerspace.
Focus for the Labortage 2009 should be on following topics:
You have a project featuring a microcontroller and
want to present it.
Or maybe you want to develop together with others
a project.
You wrote a cool software, hunt an idea or a programming-
language. Tho you may not neccessary need to know what it
is good for. However you gathered quite some knowled which
you are eager to share with others.
Or for some reason you want to discuss about the latest
software-trends and improve existing beginnings.
“Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.”
- Horst Szymaniak
There are many subject for which newbies or shiftees may not know
the basics. There are certain procedure-standards, which need
correct approaches.
You had a long way learning all the things you had and want to
ease introduction for everyone.
You are interested in (sub-)culture and discovered something
juicy? Share it!
Perhaps its licenses or philosophical paradigms you want give
a closer understanding of.
However some might even be interested in meme or other
digital absurdities.
Or maybe its world domination? Well, give it a try!
“Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
- Coco Chanel”
This applies for the LABOR e.V., too.
Be it for cooking, organizing our calendar, the notorious
chaos on our desks or just for social interference.
These topics shall be arranged as a manifold program of workshops
and talks.
Guided construction kit assembly into working hardware is just one
of the many possible activities.
There will be a HackTheBox project our visitors may want to pwn, too.
Just as it was last year a social component is a mandatory field.
Das LABOR e.V. wants to establish and encourage social contacts.
Alongside our ‘nerds cooking in the wild’ and the coffee
flatrate all lecturers will enjoy the Labortage for free.
Concepts for workshops and abstracts for speeches and/or papers you
are willing to talk about may be e-mailed to:
papers@das-labor.org
Deadline is october, 1st 23:59 GMT
We’re looking forward to welcome you at the Labor…
Cheers
Das LABOR e.V.
Wann : vom 29. Oktober 2009 bis 1. November 2009
Wo : In den Räumen des Vereins Das Labor e.V. in Bochum
URL : https://www.das-labor.org/labortage
* Für die Präsentation oder den Workshop ist ca. 1 Stunde vorgesehen
* Das Thema des Workshops sollte zu den Schwerpunkten der Labortage passen
* Einsendungen an papers@das-labor.org
* Einsendeschluss für Papers, Vorträge und Workshops
ist der 1. Okt. 2009
Die “Labortage” sind eine Veranstaltung, die jährlich vom Labor in Bochum veranstaltet werden. Das Labor fungiert in erster Linie als Treffpunkt und Gemeinschaft für Menschen, die Dinge verstehen und bauen wollen.
Wir entwickeln und benutzen freie Software. Wir programmieren Microcontroller,
ätzen Platinen und löten alles Mögliche. Aber auch der künstlerisch Kreative
ist gern gesehen.
Kurz: Die Mitglieder des Labor e.V. haben den Anspruch mit Technologie Neues
und Sinnvolles zu gestalten, aufzuklären, zu kritisieren und zu verbessern,
ohne dabei eine politische Stellung einzunehmen.
Genauso wichtig wie eine gute Ausstattung mit Hardware sind Menschen, die wissen, wie etwas funktioniert. Das Labor e.V. bietet Vorträge, Workshops und Diskussionen zu den unterschiedlichsten Technologien an. Die Möglichkeit, Wissen einem Publikum zu präsentieren, besteht dabei natürlich auch für dich. Interessiert dich ein Thema brennend und möchtest Du andere mit deiner Begeisterung anstecken, besteht jederzeit die Möglichkeit, einen Vortrag auch außerhalb der Labortage für dich im Labor zu organisieren. Doch auch abseits von Veranstaltungen wird gebastelt und getüftelt – alleine oder mit anderen. Der ständige Wissensaustausch in freundschaftlicher Atmosphäre ist dabei die Bedingung für eine stetige Entwicklung: Denn alles, was Dir zeigt, wie die Welt funktioniert, hat hier seinen Platz.
Der Fokus für die Labortage 2009 soll auf folgende Themen gelegt werden:
Du hast etwas entwickelt, dass einen Microcontroller
benötigt und möchtest dieses Projekt vorstellen. Vielleicht
willst Du aber auch mit anderen dein oder ein anderes
Microcontroller-Projekt weiterentwickeln.
Du entwickelst ein Softwarewerkzeug oder verfolgst eine
Idee oder Programmiersprache. Dir muss noch nicht
unbedingt klar sein, wofür das vorteilhaft sein kann, aber
Du hast Wissen angehäuft, dass Du gerne mit anderen
teilen möchtest. Oder Du möchtest mit anderen über
gegenwärtige Trends der Softwareentwicklung diskutieren
oder vorhandene Ansätze weiterentwickeln.
“Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.”
- Horst Szymaniak
Für viele Gebiete gibt es Grundlagen, die Quereinsteigern
nicht bekannt sind. Es gibt Verfahrensstandards, wie
man bei der Entwicklung vorgeht. Damit nicht alle
den gleichen langwierigen Lernprozess durchmachen müssen,
willst Du eine Einführung geben, der anderen den Einstieg
erleichtert.
Du interessierst dich für Kulturen oder Subkulturen und
hast eine interessante Erkenntnis gemacht, die Du anderen
vorstellen willst. Oder Du möchtest anderen Konzepte wie
neue Lizenzen oder philosophische Paradigmen näher bringen.
Manche interessieren vielleicht auch Meme oder andere
Absurditäten des Netzes. Alternativ kannst du mit anderen
endlich die Weltherrschaft angehen.
“Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.
- Coco Chanel”
Für das Labor e.V. trifft das auch zu. Sei es das
Kochen, die Organisation eines Terminkalenders, das
Chaos auf dem Schreibtisch, der Umgang mit Menschen.
Diese Themen sollen in einem vielfältigen Programm an Workshops und
Vorträgen einfließen. Dabei stellt die Möglichkeit, aus unterschiedlichsten
Bausätze unter Anleitung oder Hilfe fertige Hardware zu basteln, nur einen
Aspekt dar. Es wird ein HackTheBox Projekt in der Entwicklung
vorgestellt, an dem sich die Teilnehmer der Labortage versuchen koennen.
Wie auch im letztem Jahr soll die soziale Komponente nicht zu kurz kommen.
Das Labor e.V. hat den Anspruch Kontakte aufzubauen und zu fördern.
Neben dem ‘Nerdkochen’ und der ‘Kaffeeflatrate’ ist der Eintritt für
Vortragende natürlich frei.
Bitte sende Konzepte für Workshops, Themenvorschläge für Vorträge und/oder
Papers die Du vorstellen möchtest, an papers@das-labor.org. Einsendeschluss
ist der 1. Oktober 2009, 23:59 GMT.
Wir hoffen euch bald im Labor willkommen heißen zu können…
Mit freundlichen Grüßen
Das Labor e.V.
Am 10.09.09 hat im Labor zum ersten Mal das LockpickingTreffen stattgefunden. Der Sinn dieses Treffens ist es, sich zum Üben des Schlossöffnens zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.
Man beschäftigt sich dabei mit normalen Tür- wie auch Sicherheitsschlössern und versucht diese zu öffnen und untersucht dabei auch generell die Sicherheit dieser Schlösser. Tatkräftige Hilfe bekommen wir hier von 2 erfahrenen Lockpickern, wobei einer von beiden, Peter, sogar den VizeweltmeisterTitel im Lockpicken kürzlich gewann (Gratulation an Peter an dieser Stelle).
André hat dann einen kurzen Einführungsvortag in die Technik des Pickens gegeben und schon bald darauf saßen alle eifrig am Tisch und haben mit den verfügbaren Picksets versucht, Einsteigerschlösser zu öffnen. Währenddessen hat André immer wieder Anekdoten und Einzelheiten zur LockpickingSzene und verwendeten Techniken gegeben. Am Schluss haben noch Peter und André einen Schnelligkeitswettbewerb untereinander veranstaltet, wer es schneller schafft, einen Schlüssel richtig zu impressionieren.
Da es zu einer Sammelbestellung von Picksets kam, darf man hoffen, dass dieser Treff in 4 Wochen und danach auch weiter fleissig Zulauf erhält. Wer Interesse daran hat, kann sich auf der Wikiseite https://www.das-labor.org/wiki/LockpickingTreffen näher informieren.
Nach dem Serverwechsel war nun auch ein neues Zertifikat notwendig. Apache, Maildienste und Jabber nutzen dieses ab sofort.
Und aus dem Dunkel bricht das Licht! Nach Wochen voller Pannen, Probleme und Ausfallzeiten, gepaart mit dem immer länger und dünner werdenden Nervenkostüm der Admin Crew, sind wir aus dem schlimmsten heraus! Grund zur Freude ist gegeben, nach einer ewig erscheinenden Havarie über diverse XEN und VMWare Virtuelle Server, haben wir beim Bootstrap beschlossen dass das Labor sich einen eigenen Server, der völlig ohne die lange lieb gewonnenen sog. “Proxy Strukturen” auskommt. Um dem feuchten Traum der Technikfreaks den letzten Schliff zu geben, handelt es sich um eine CPU mit so vielen Kernen wie man nicht an einer Hand abzählen kann und nochmal so vielen Gigabytes an Arbeitsspeicher.
Aufgrund des größeren technischen Problems, was natürlich wie gerufen während unserem einwöchigen Aufenthalt auf dem Hacking at Random in Holland auftrat, hatten wir nur die Möglichkeit für eine Notfallseite die per netcat eingespeist wurde. Nach der Rückkehr war dann ein Teilumzug der problematischen Webinhalte auf ein Aushilfssystem zu bewältigen. Am Dienstag Abend begann dann der nächste Umzug auf den neu angemieteten Server.
W-LAN: Das bisherige eher provisorische wlan ist jetzt durch ein besser Geplantes ersetzt worden. Die neue Hardware wird per PoE versorgt, hängt an den Wänden, hat 3 Antennen und spricht 802.11abgn. Genauere Informationen zur verwendeten Hard- und Softwarekonfiguration finden sich hier.
Svn: Ein erstes Ergebnis der Neustrukturierung der Versionsverwaltung ist das Orga-Svn. Unter anderem finden sich dort auch die Folien zu Vorträgen die seit der Gründung stattgefunden haben. Have a short glance at it! Here . Im nächsten Schritt folgt eine Neuordnung der über die Jahre entstandenen Bibliotheken mit Funktionen zur Ansteuerung diverser ICs (CAN, RFM12) und selbst gebauter Hardware.
IPv6: Da das Anfangs verwendete 6to4 Protokoll durch hohe Latenzen und häufige Ausfälle negativ Auffiel musste eine andere Lösung her. Da die meisten Serverhoster auch im Jahr 2009 noch nicht in der Lage sind Server mit IPv6 anzubieten, wird die Anbindung nun durch einen Tunnel zu sixxs bereitgestellt.
Unsere Termine im Zentralen Kalender (caldav) werden inzwischen durch Scripte auf der Website dargestellt, sowie in Formate wie rss, ical und sogar Twitter gebracht, damit keiner die spannenden Vorträge verpasst.
Bis zum nächsten Eintrag. pl4nkton, tron, asklepios und til
am kommenden Dienstag (25.08.2009) findet im Labor ein Vortrag über Linux mit dem Titel Linux from Scratch statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
“Linux from Scratch” ist ein Projekt, welches eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Bau eines eigenen Linuxsystems bietet. Dieses System wir von Grund auf aus dem Sourcecode kompiliert, ohne dabei auf Distributionswerkzeuge wie z.B. Paketmanager zurück zu greifen.
Der Vortrag soll folgende Fragen klären:
am kommenden Montag (10.08.2009) findet im Labor ein Vortrag über LaTeX unter dem Titel LaTeX für Einsteiger statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
Der Vortrag ist der zweite in einer Reihe von insgesamt 4 Vorträgen und
setzt voraus, das man sich schon mal mit LaTeX beschäftigt bzw. schon
mal ein Dokument mit LaTeX erstellt hat.
Vortrag (Teil 2/4): (10.08.2009) (Für Einsteiger)
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Typische Anwendungszenarien und Problemfälle, die man immer wieder in
Foren liest.
Vortrag (Teil 3/4): (Für Fortgeschrittene)
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Erstellen von eigenen Makros und Kennenlernen von ein paar Zusatzpaketen
Vortrag (Teil 4/4): (Für Fortgeschrittene)
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LaTeX Folien für Vorträge erstellen. Templates erstellen und u.U. diese
an bestehende Office-Vorlagen anpassen.
Vortrag (Teil 1/4): (wurde gehalten am 29.06.2009)
(Für absolute Einsteiger)
————————————————————————
Ausflug in nötige Grundlagen, Literaturhinweise und ein Ausblick auf die
kommenden Vorträge. Eventuell bereits Inhalte aus dem 2. Vortrag
Folien zum Vortrag:
http://www.das-labor.org/wiki/Datei:LaTeX-Teil1-Vincent.pdf
Video zum Vortrag:
http://www.das-labor.org/files/torrents/LatexEinsteiger.mp4.torrent
am kommenden Mittwoch (29.07.2009) findet im Labor ein Vortrag über die Grafikprogrammierung mit OpenGL statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im
Labor in der Alleestr. 50 in Bochum.
OpenGL ist eine weit verbreitete Programmierumgebung um plattformunabhängig interaktive 2D- und 3D-Anwendungen zu erstellen. Hierzu verbindet OpenGL eine breite Auswahl an Rendering-, Texture Mapping, Special Effects- und weiteren Visualisiergsfunktionen. Diese werden durch die OpenGL-API bereit gestellt und über verschiedene Systembibliotheken wie Mesa oder SDL implementiert.
Die Veranstaltung wird aus den folgenden zwei Teilen bestehen:
Teil 1 Vortag:
In diesem Vortrag wir ein Einstieg in die Programmierung mit OpenGL am
Beispiel der Grafikbibliothek SDL gezeigt. Anhand zahlreicher
anschaulicher Beispiele werden zunächst Grundlagen erklärt.
Teil 2 Workshop:
Im Workshop werde die gezeigten Grundlagen aus dem Vortrag angewendet,
getestet und angewendet. Hierzu werden Programmierkenntnisse in C benötigt.
Für den Workshop werden Programmierkenntnisse in C benötigt.
Vom Freitag den 17.07.2009 bis Sonntag den 19.07.2009 fand wie jedes Jahr im Sommer das Chaos BBQ im Chaos Treff Dortmund statt. Wie gewöhnlich waren auch wieder einige Laboranten dabei.
Etwa gegen 5 uhr, brachen Freitags die ersten Nerds gemeinsam auf um vom Labor aus gen Dormund zu reisen und ein paar Tage Hackerkultur, Grillen und Schlafentzug zu genießen und alte/neue Verbindungen zu knüpfen oder zu pflegen. Als wir dort eintrafen, war das Wetter super und wir konnten erstmal eine ganze Zeit lang in der Sonne relaxen und beim Aufbau zu sehen. Nach und nach trafen immer mehr Besucher auf dem kleinen Innenhof ein und das Geschehen nahm seinen Lauf.
Hacker treffen wie diese sind immer ein ganz besonderes Erlebnis. Die Stimmung, das Ambiente und die Menschen auf die man trifft, bilden eine wunderbare und einzigartige Kultur. In dieser treffen sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Wissensstand, um sich auszutauschen und ein paar Tage auf wenigen Quadratmetern friedlich miteinander zu verbringen.
Das Highlight des ersten Tages war die beeindruckenden Vorführung der großen Tesla Spule vom Chaos Treff Dormund durch Seppo. Die Technik und die Effekte waren überwältigend und so neigte sich dann ein schöner Anfangstag, für die Einen mit mehr, und die anderen mit weniger Schlaf, dem Ende zu.
Am Samstag trafen morgens um kurz vor 10 Uhr diejenigen am CTDO ein, die sich entschlossen hatten die Nacht zu Hause zu verbringen. Der Tag began mit einem unglaublich leckeren und reichhaltigen Frühstück, das aufgetragen wurde von Jankas Lokal. Nach einem solchen Frühstück und ein paar Kannen improvisierten Kaffees nach Nerd-Art – mit “leicht” erhöhtem Koffeingehalt – konnte der Tag nur gut beginnen. Um 12 Uhr, als dann auch die letzten aus dem Bett gefallen waren, began dann auch schon das Programm. Mit einem breit, gefächerten Angebot an Workshops und Vorträgen wurden die Nerds den restlichen Tag mit interessantem Wissen und innovativen Technologien sowie neuen Ideen versorgt. Wer kein Interesse bzw. keine Lust oder einfach sonst wie abgelenkt war, fand den ganzen Tag Platz um sich in den bereitgestellten Räumlichkeiten und im Innenhof mit vielen interessanten Menschen zu unterhalten. Den ganzen Tag wurde gegrillt und auch die obligatorische Club Mate war in rauen Mengen verfügbar. Ein Highlight des Tages war der “Hack The Sun“- Workshop, bei dem eingene kleine Solarzellen gebaut werden konnten. Eine gute Möglichkeit fürd den, nicht ganz so sonnenfeindlichen Nerd, seinen Laptop zu betreiben.
Der Sonntag began wieder mit dem genialen Frühstück, erweitert durch leckeres Rührei mit gebratenem Speck. Kaum war der erste Kaffee getrunken, traf auch schon Joerg Tauss ein und erzählte über die aktuellen Ziele der Piratenpartei und zur politischen Disskussion um seine Person. Das Ereignis verlief sich in einer Diskussion mit einem Lokalpolitiker der SPD und ging dann später fließend über in das “Open End”, wo sich die ganzen Nerds nochmal zusammen setzten und eine letzte Mate genossen.
Alles in Allem war das BBQ wieder super und wir haben uns alle gefreut mit dabei gewesen zu sein. Wir hoffen dass es auch nächstes Jahr wieder ein Chaos BBQ geben wird und dass wir alle Freunde, Bekannte und Associates auf dem Hacking at Random 2009 wieder sehen.
am kommenden Donnerstag (23.07.2009) findet im Labor ein Vortrag von bg
über die AVR Crypto Lib statt. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor in
der Alleestr. 50 in Bochum.
Die AVR-Crypto-Lib stellt ein Reihe kryptographischer Funktionen für Atmels AVR Mikrocontroller zur Verfügung. Aufgrund der besonderen Begrenzungen in Mikrocontrollern – sehr wenig Speicher, sowohl RAM als auch Flash, bewegen sich je nach Controller im Byte- oder unteren KiB-Bereich – kann in der Regel keine Standard- oder Referenzimplementierung (in C) für den Mikrocontroller genutzt werden. Daher werden hier sowohl an die Anforderungen angepasste C Implementierungen, wie auch optimierte Assembler-Implementierungen zur Verfügung gestellt, die sich auch leicht auf andere Systeme portieren lassen.
Der Vortrag umfasst folgende Bereiche:
Mehr Infos im AVR-Crypto-Lib Wiki
Anfang Mai ist unsere Labor Webseite unter einer neuen Admin Crew auf einen neuen Server umgezogen. Durch die höhere Leistungsfähigkeit des Servers ist es nun möglich eine Reihe neuer Dienste anzubieten für die vorher keine Ressourcen vorhanden waren.

Alle Dienste von DNS bis XMPP stehen natürlich auch per IPv6 zur Verfügung und der DNS Server bezieht seine Daten selbstverständlich von einem der Root DNS Server, sodass keinerlei Verfälschungen der Adressauflösung wie bei manchem Internet Anbieter üblich, möglich sind.
More news coming soon…
am kommenden Montag (13.06.2009) wird Jonas Stawowy (Wirtschaftsförderung Bochum)einen Vortrag über PR-Arbeit für Anfänger halten. Beginn ist um 19:00 Uhr im Labor[1] in der Alleestr. 50 in Bochum.
PR-Arbeit muss gut überlegt, zielgerichtet und kontinuierlich aufgezogen
werden, um die gewünschte Wirkung bei der ausgewählten Zielgruppe auch
wirklich erreichen zu können: Aufmerksamkeit erregen, Sympathien
gewinnen und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen schaffen — und das
ohne aufdringliche Eigenwerbung zu betreiben und dadurch penetrant zu
wirken.
Es sollen die folgenden Grundlagen einer effizienten PR-Arbeit
vermittelt werden:
* Warum PR-Arbeit wichtig ist
* Begriffsdschungel ade!
* Wen möchte ich überhaupt ansprechen?
* Do’s and Dont’s im Umgang mit Journalisten
* Handwerkszeug “Sprache und Gestaltung”
* Die Vielfalt der Methoden (Informationsmittel vs. dialogische Mittel)
* Beispiele: Pressemitteilung, Newsletter, Website, Anzeige etc.
Siehe auch: Wiki Link
Vor rund 2 Wochen begleitete das Labor den Workshop “Informatik in Bewegung: Entwicklung eingebetteter Software für mobile Geräte” an der Ruhr-Universität und in den Räumen von RIM in Bochum. Alle Teilnehmer und Mitwirkenden waren vom Ablauf und den Ergebnissen der Veranstaltung so begeistert, dass bereits eine Wiederholung im Gespräch ist.
Als Dankeschön für die Betreuung des Workshops gab es einen BlackBerry Curve 8900 zum Programmieren und Basteln. Wenn ihr also ein Projektidee habt oder euch schon konkret mit einem Projekt beschäftigt, könnt ihr euch das Gerät bei jiffies, schnittchen oder tunix ausleihen.
Happy Hacking
Am Donnerstag (11.06.2009) hatten wir Besuch aus Frankreich. Sebastién aus dem /tmp/lab an der Seine besuchte uns im Rahmen seiner Hackerspaces-Tour durch Europa, bevor er am Freitag dann weiter zum C3H in Hanover und zu den diversen Hackerspaces in Berlin reiste. Seine Impressionen des Labors findet ihr hier.
Zu Beginn des Besuchs gab es eine kleine Tour durch die neuen Räumlichkeiten und die neuen Projekte im Lab, bevor es dann an die Technik ging. Besonders das Laborboard, als Basis-Entwicklerboard unserer Microcontroller-Projekte, sowie die die FPGA-Projekte hatten es Sebastién angetan und wurde noch am selben Abend weiterer Code dafür geschrieben.
Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag und ein schöner Besuch. Und wenn nun jemand Lust verspüren sollte uns zu besuchen, schreibt einfach eine kurze Mail auf die Liste und kommt vorbei. Wir freuen uns darauf.
Unter diesem Motto fand am 20.06 und 21.06 ein Workshop in den Räumen der Ruhr-Universität Bochum und Research in Motion (RIM) statt. Hierzu wurden 25 Nachwuchstalente vom Bundeswettbewerb Informatik und eingeladen, sich mit dem Thema Kamerabildverarbeitung auf Blackberry-Smartphones zu beschäftigen.
Das Ziel war es eine Java-Applikation für Blackberry-Geräte zu entwickeln, die es ermöglicht über die eingebaute Kamera des Smartphones Gesten des Vortragenden zu erkennen, um Präsentationen am Beamer zu steuern. Die Smartphones wurden via Bluetooth an einen Laptop angebunden, auf welchem die Präsentation lief.
Nach einem ideenreichen und produktiven Tag wurde das Abendprogramm des Workshops im Labor gehostet. In gemütlicher Atmosphäre konnte in der Lounge bei den typischen Erfrischungsgetränken über die verschiedenen Lösungsansätze des Tages diskutiert und gefachsimpelt werden.
Es gab eine kleine Präsentation über das Labor und über Hackerspaces im Allgemeinen mit einer anschließenden Führung. Die Schüler nutzten hier jede Gelegenheit, das Labor und seine Projekte besser kennen zu lernen. Besonders die Blinken-Devices, die Mikrokontrollerboards und die Programmiererfahrung einiger Laboranten weckten reges Interesse.
Die Mitgliederversammlung 2009 des Labor ist vorbei und ein neuer Vorstand wurde gewählt. Der neue Vorstand des Labors besteht aus:
Das Labor dankt dem alten Vorstand und den ausgeschiedenen Mitgliedern für die tatkräftige Mitarbeit.
Diese Woche am Donnerstag (18.06.2009) findet die Mitglieder- versammlung im Labor statt. Beginn ist um 19:00 Uhr in den Räumen des Labors in der Alleestr. 50. Folgende Punkte werden besprochen: Tagesordnung der Mitgliederversammlung: --------------------------------------- 1) Satzungsänderung 2) Bericht des Vorstands 3) Finanzbericht 4) Bericht der/s Finanzprüfer 5) Entlastung des Vorstandes 6) Neuwahl des Vorstandes 7) Sonstiges

Für kohlenstoffbasierte Lebewesen wie den Nerd ist es essentiell wichtig, ab und zu Nahrung abseits von Club-Mate zu konsumieren. Da die Angebote der umliegenden Imbiss-Buden irgendwann eintönig werden, und es mittlerweile sogar ein Kochbuch für Geeks gibt, wurde es Zeit das Nahrungsangebot um einen “Do It Yourself”-Modus zu erweitern. So hat sich kurzfristig eine Truppe motiviertier Laboranten zum Projekt “Smørebrød” zusammengeschlossen und in den Bar-Bereich der Lounge eine Küche eingebaut. Also Laboranten: “An die Pfannen, los!”
Am kommenden Freitag (24.04.2009) um 19:00 Uhr findet im Labor ein Vortrag von Maik zum Thema “Erneuerbare Energien – Wie wir in Zukunft unseren Energiehunger decken können” statt.
Zum Thema:
Ständig wächst unser Hunger nach elektrischer Energie, doch die Verknappung der Rohstoffe und die erhöhte Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe machen es immer schwieriger, diesen Hunger nachhaltig zu decken. Regenerative Energien bieten sich als Löung für einige dieser Probleme an. Doch warum werden diese dann nicht anstelle von konventionellen Kraftwerken verwendet? Wo liegen die Probleme bei der Nutzung regenerativen Energien und wie kann man diese in Zukunft kösen?
Zum Inhalt:
Der Vortrag soll eine kleine Einführung in die Problematik liefern. Dabei soll zuerst erläutert werden, wie die Stromerzeugung mit den unterschiedlichen Techniken funktioniert. Hirbei werden folgende Energiequellen betrachtet:
Anschließend werden die Vor- und Nachteile dieser Energieformen diskutiert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt.
Zum Wissen:
Folgendes Wissen soll mit dem Vortrag vermittelt werden und euch eine differenzierte Sichtweise fernab der Hochglanzbroschüren der Lobbyisten geben:
Für gewöhnlich reagiert “Nerd-Gewächs” höchst eigentümlich auf UV-Strahlung. Um daher das Basteln und Coden im Lab erträglicher zu gestalten, und um das Lab gegen neugierige Passanten abzuschirmen, wurden zum Testbetrieb im Bastelraum Rollos installiert.
Die Rollos haben Spezialhalterungen, um die Fenster nicht zu beschädigen, und eignen sich auch für eine nachträglich Automatisierung. Wenn sie euch gefallen, dann könnte auch der Rest des Labors damit ausstattet werden.
In diesem Sinne: “Learn to hate the daystar
”.
Finally, Labor wieder im Produktivbetrieb….
…dahinter verbirgt sich allerdings auch noch eine herausfordernde Baustelle.
Nun ist es amtlich: Das Labor bezieht die neuen Räumlichkeiten in der Alleestr. 50. Ab dem neuen Jahr 2009 gibt es 128m² Platz zum Kreativ-Sein, Chillen und Entwickeln.
Anders als im aktuellen Labor gibt es 4 Räume, die aufgeteilt sind in Werkraum, Lounge, Küche und Vortragsraum. Schon ab dem 1. Dezember werden wir die Räumlichkeiten renovieren, sodass mitte Dezember der eigentliche Umzug gestartet werden kann. Pünktlich zum Neujahr soll das neue Labor dann “betriebsbereit” sein.
Löten, Programmieren, Leute treffen – vom 13. bis zum 16. November 2008 veranstaltete der Bochumer Labor e.V. die ersten Labor-Projekttage. An drei Tagen konnte rund um die Uhr gelötet, gebastelt und programmiert werden. Für die Organisatoren, wie für die zeitweise über 40 Besucher aus ganz Deutschland, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Schwerpunkt Embedded Systems
Die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Embedded Systems bot zahlreiche Vorträge, Workshops und ein unterhaltsames Rahmenprogramm. Die Workshops waren so angelegt, dass auch Besucher ohne Elektronik-Vorkenntnisse im Lauf von drei Tagen ihr erstes Mircrocontroller-Projekt fertigstellen und mit nach Hause nehmen konnten.
In den Vorträgen wurden weitere Aspekte von Microcontroller-Systemen beleuchtet und auch Projekte von Labormitgliedern vorgestellt, wie z.B. eine effiziente Krypto-Bibliothek für AVR-Microcontroller.
“Nerd-Games”
Neben der ernsthaften Beschäftigung mit der spannenden Materie kam auch der Spass nicht zu kurz: Bei den “Nerd-Games” konnten sich die Besucher in einem Technik-Quiz und beim LED-Weihnachtsbaum-Wettlöten messen. Hier ging es darum, in möglichst kurzer Zeit einen bunten Weihnachtsbaum aus Leuchtdioden zusammenzubauen. Der musste am Ende natürlich funktionieren und nach Möglichkeit auch hübsch aussehen. Der Gewinner benötigte nur 10 Minuten 25 Sekunden.
Wiederholung geplant
Am Ende konnte der Labor e.V. eine positive Bilanz ziehen: Viele neue Gesichter, zufriedene Besucher und ein reibungsloser
Ablauf – mehr konnten sich die Organisatoren nicht erhoffen. Die Veranstaltung soll im nächsten Jahr wiederholt werden.
Über das Labor
Der Labor e.V. ist ein von Bochumer Studenten gegründeter Verein. Seit 2005 unterhält er in der Bochumer Innenstadt Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Vorträge und Workshops stattfinden.
Das Labor steht fast täglich Interessierten als offener Arbeitsplatz und Treffpunkt zur Verfügung; auch abends und an Wochenenden. Ehrenamtliche Tutoren von der Ruhr-Universität-Bochum und aus umliegenden Unternehmen unterstützen Anfänger und Fortgeschrittene bei der Durchführung ihrer
eigenen Elektronik- und Softwareprojekte. Auf diese Weise fördert der Verein die kreative Auseinandersetzung mit Technik als Freizeitbeschäftigung und bietet Einblicke in die Fachgebiete der beteiligten Tutoren.
2007 wurde das Labor für dieses Konzept mit einem Sonderpreis im Wettbewerb “Zukunft durch Innovation” des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Jury aus Innovationsminister Pinkwart, Schulministerin Barbara Sommer, Dr. Ing. Willi Fuchs (Direktor des VDI), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR) und Dr. Hans Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft würdigte in ihrer Laudatio besonders das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder.
Bilder:

Download
Das Labor Licht Projekt gibt es nun schon einige Zeit. Es war mal wieder Zeit für etwas neues.
Mit Hilfe von RFM12 Funkmodulen kann man nun auch sein Laborlicht aus der Ferne steuern und Farben einstellen. Im SVN gibt es nicht nur die passende Firmware, sondern auch gleich eine GUI dazu!
Eine detailierte Beschreibung des Projektes gibt es im Wiki.
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Am 29. und 30. Oktober öffnete das Audimax der Ruhr-Universität Bochum seine Türen für Grundschulkinder im Rahmen der KinderUni. Das Programm hatte das Ziel, mit kindgerechten Vorträgen, Experimenten sowie mit Exponaten zum Anfassen spielerisch das Interesse der Kinder an Wissenschaft zu wecken.
Das Labor beteiligte sich hier mit einem eigenen Stand, an dem die Kinder Computerspiele wie Space Invaders, Pong3D oder Tetris auf unseren Borgs testen konnten. Als Eyecatcher wurde unser Farbborg3D ausgestellt, der sowohl Kinder als auch Erwachsene in seinen Bann zog. Zu Stoßzeiten war das Interesse so groß, dass die drei Laboranten am Stand Mühe hatten den Andrang zu bewältigen und alle Fragen zu beantworten.
Am Montag wurde das Labor kurzfristig geräumt, da in der Innenstadt eine 500kg-Bombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft wurde.
Anwesende Laboranten haben daraufhin eine Kiste Club-Mate eingeladen und in einer WG kurzfristig ein “Exil Labor” errichtet. Danke an bg und seine WG für die Gastfreundschaft
.
Das Labor veranstaltet am 14. bis 16. November ein Bastel- und Vortragswochenende.
Es werden Workshops und Vorträge angeboten rund um das Thema Borgs, Microcontroller und Elektronik. Teilnehmer können sich auf ein gemütliches Beisammensein unter Gleichgesinnten freuen.
Der Eintrittspreis für das gesamte Wochenende beträgt 20 EUR. Darin enthalten sind
eine Kaffeeflat und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.
Mehr Informationen gibt es unter http://www.das-labor.org/weekend
Die FrOSCon ist vorbei.
Das "Social Event" am Samstag war ein voller Erfolg und war der Grund für eine sehr, sehr lange Nacht. Es war ein gemütlicher Abend mit alten und neuen Bekannten aus der Open Source Familie. Mate, Bier und andere Getränke in allen Variationen, knusprig zubereitete Grillspezialtitäten, knackige Salate und gute Musik. Kurzum eine grandiose Party!
Schlafentzug und der ein oder andere Kater, sorgten dann auch für deutlich leerere Horsäle zu Beginn des zweiten Tages. Doch spätestens zur Keynote des PHP-Erfinders Rasmus Lerdorf war die FrOSCon wieder gut besucht. Lerdorf kam als Redner zur FrOSCon, weil die Organisatoren bei der Planung früherer PHP-Workshop-Reihen darüber witzelten, daß wenn sie schon PHP einen solch hohen Stellenwert auf der Konferenz mit eigenen Räumlichkeiten und Programm ( Programm von 2008 ) auf der Veranstaltung zur Verfügung stellen würden, müsse ja wohl auch der Erfinder der Skriptsprache präsent sein und einen Vortrag halten. Die Witzelei enstand 2006 und so kam es dann auch schliesslich in diesem Jahr zu Rasmus Rede, in der er alle PHP-Entwickler (auch die Anwesenden) dazu aufrief wieder einfachen und kurzen Quellcode zu schreiben.
Er verglich in seinem Vortrag, die Performance verschiedener PHP-Frameworks miteinander und zeigte anhand eigener Codebeispiele, die exakt das selbe Ergebnis lieferten, daß die Frameworks miserabele Transaktionsgeschwindigkeiten verursachten.
Ansonsten gab es noch viele weitere schöne Vorträge, Workshops und nette Leute. Insbesondere einige Fellows aus der Schweiz und Österreich, unsere Freunde von OpenBSD, einige Debian-Entwickler und viele viele mehr.
Zum Abschluß haben wir noch ein spontanes Treffen des hoffentlich bald 1. Open-Source-Enten-Vereins vor dem Eingangsbereich zur FrOSCon einberufen.
Die FrOSCon 2008 war ein voller Erfolg, hat uns riesig Spaß bereitet und war sehr lehrreich. Im nächsten Jahr wird das Chaosdorf auf jeden Fall wieder mit dabei sein und sich an einem eigenen Stand präsentieren.
Weitere Bilder von der FrOSCon 2008 folgen...
Am 26.08.2008 findet wieder eine der regelmäßig stattfindenden Signierpartys im Chaosdorf statt. Beginn ist um 20:00 Uhr.
Auf der Signierparty besteht nicht nur die Möglichkeit, OpenPGP-Keys gegenseitig zu signieren, sondern es werden auch CAcerts assured.
Wir führen die Veranstaltung in lockerer Runde durch, erklären nochmal kurz den Sinn der Aktion und sprechen über die Verwendung von Verschlüsselung bei der elektronischen Kommunikation. Außerdem gibt es auch eine Einführung zu den Hintergründen des Web of Trust.
Der Austausch der Fingerprints und das gegenseitige assuren findet dann selbstständig durch die Teilnehmer statt.
Vorabinformationen gibt es im Keysigning Party HOWTO von V. Alex Brennen, das auch in deutscher Sprache verlinkt ist.
Was benötige ich für die Teilnahme an dieser Veranstaltung?
Was benötige ich für die Teilnahme bei CAcert?
Die Veranstaltung kostet (wie immer) keinen Eintritt; Spenden sind jederzeit willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Außerdem ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Einblicke in die Projekte des Chaosdorf zu erlangen, Anekdoten von der FrOSCon 2008 zu erfahren und einfach nette Nerds kennenzulernen.
Da der schriftliche Hinweis zur Party etwas kurzfristig erschien, weisen wir bereits jetzt darauf hin, daß wir unsere Signieraktionen regelmäßig durchführen. Die nächste ist Ende September 2008 geplant. Schau also bitte regelmäßig auf http://www.chaosdorf.de vorbei oder abonnier unseren RSS- oder Atom-Feed.
Auch in diesem Jahr ist das Chaosdorf natürlich auch auf der FrOSCon vertreten. Wir arbeiten bei Projekten von archlinux, des AK Vorrat, CAcert, OpenOffice.org und selbstverständlich der Free Software Foundation Europe (FSFE) mit und sind auch an diesen Ständen zu finden. Außerdem genießen wir die zahlreichen hochkarätigen Vorträge und Workshops.
Die FrOSCon ist eine zweitägige Konferenz rund um die Themen Freie Software und Open Source. Besonders hervorzuheben ist, daß Entwicklern großer Freier Software- oder Open Source-Projekte Raum geboten wird, um eigene Treffen, aber auch ein eigenes Programm zu organisieren.
In diesem Jahr findet sie zum dritten Mal in der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg statt und weist neben den zahlreichen neu vertretenen Projekten, Ausstellern und Firmen einen neuen Besucherrekord auf. Knapp 800 Besucher verzeichnen die Organisatoren bereits am ersten Tag.
Zu den Highlights des ersten Tages zählte mit Sicherheit, die Keynote des Informatik-Guru und Betriebssystem-Autor Andrew S. Tanenbaum, der dem Auditorium die Vorzüge des Betriebssystems Minix3 unterhaltsam vorstellte. Das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung lag auf einem schlanken Quellcode des Systems, da jede Zeile Code die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler erhöht.
Weiterhin ging es um OpenSolaris für Linuxuser, OpenVZ, Mobile Development Platforms, Virtualisierung mit Xen, Videobearbeitung unter Linux und ganz viel freier Software. Neben zahlreichen Python-, PHP-, SQL-Themen, gab es einen Plone Workshop, der nicht nur heute, sondern auch noch den ganzen Sonntag läuft und von dem bekannten Plone-Entwickler Jean-Paul Ladage geleitet wird.
Wir wünschen noch eine weiterhin bezaubernde FrOSCon 2008 und freuen uns schon auf das große "Social Event".
Komm vorbei und finde uns!
To be continued...
Seit kurzem gibt es einen Jabber-Konferenzraum für das Labor. Hier ist jeder willkommen, der sich gern kreativ mit Technik beschäftigt oder einmal persönlich mit den Laboranten chatten möchte.
Der Konferenzraum ist unter folgender Adresse zu erreichen: labor@conference.das-labor.org.
Safer Surfen
Wie kann ich meine elektronische Kommunikation schützen?
Montag, 14. April, 20:00 Uhr
Linkes Zentrum "Hinterhof"
Corneliusstr. 108
40215 Düsseldorf
Eine Veranstaltung der initiative k und des Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V.
Wer sich im Internet oder auch mit seinem Handy bewegt ist sichtbar. Wer auf Webseiten surft, E-Mails schreibt oder chattet muss davon ausgehen, dass das mitgelesen werden kann. Das war immer schon so, das Gesetz über die Vorratsdatenspeicherung hat nur festgelegt, dass viele Daten sogar lange Zeit gespeichert und an Behörden weitergegeben werden müssen. Wir geben erstmal einen kurzen Überblick, was z.B. beim Surfen, Mailen, Chatten so alles übermittelt wird und gespeichert werden kann.
Wir zeigen, wie man sich davor schützt, zum Beispiel durch verschlüsselte E-Mails und anonymisiertes Websurfen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der praktischen Umsetzung. Wie funktioniert das, welche Programme braucht man und wie arbeitet man damit.
Wer möchte kann auch gerne seinen Laptop mitbringen um das praktisch auszuprobieren und Hilfe bei Problemen zu bekommen.
by thomas@duesseldorf.ccc.de xpatrick@duesseldorf.ccc.de at May 05, 2008 15:26
Der Workshop-Termin zum OpenSSH-Vortrag vom 27.02.2008 musste leider verschoben werden und findet daher NICHT am 05.03.2008 statt. Falls Du den Vortrag besucht hast und nicht per E-Mail über den Ausweichtermin informiert wurdest, dann wende Dich bitte an xpatrick. Die Teilnehmerzahl des Workshops ist begrenzt. Daher können nur Besucher des Vortrags an dem Workshop teilnehmen.
Am heutigen 21. Februar wurden auf freedom-to-tinker.com Papers veröffentlicht, welche die erste effiziente Attacke gegen alle gängigen HDD-Cryptomechanismen beschreiben. [0]
Dabei wird sich zunutze gemacht, dass auch RAM nicht sofort seinen kompletten Inhalt verliert. Bei circa -50 Grad Celsius ist der Inhalt bis zu zehn Minuten, bei nahezu -200 Grad Celsius mehrere Stunden stabil.
Dieser Umstand wird sich zunutze gemacht. Da die Keys für die Cryptopartition zwangsweise im, bisher als sicher geltenden, RAM gelagert werden müssen, um auf die Partition zugreifen zu können, lassen sie sich auch in wie o.g. konserviertem RAM finden. Auch bei einem s.g. Hot-Reboot bleiben die Daten Sekunden bis Minuten erhalten - zeit genug, um ein Angriffssystem zu booten und die Daten auszulesen.
Im Rahmen der Vortragsreihe "Willkommen zu OpenBSD" laden die Düsseldorfer Fellows der Free Software Foundation Europe (FSFE)und der Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf zu einem Themenabend ein:
"Forget the Swiss Army Knife! - Secure Shell - tips'n'tricks"
Mittwoch, 27.02.2008, Beginn ca. 19:30 Uhr, Gaststaette Südstern, Bilker Allee 66, 40219 Düsseldorf
Die Secure Shell ist ein wesentliches Standbein des Internets und hat neben der Kommunikation per E-Mail und dem Browsen im WWW einen eben so grossen Stellenwert.
Administratoren und/oder Nerds nutzen sie täglich in Ihrer Arbeit ohne gross über das "wie" nachzudenken.
Dieser Vortrag gibt der Secure Shell endlich die Beachtung, die sie verdient und ist ein Lobeslied auf sie.
Der Vortrag erklärt, was die Secure Shell eigentlich ist, welche Varianten heutzutage eine Rolle spielen und erklärt anhand einer aktuellen Implementation (OpenSSH Version 4.7 unter OpenBSD) wie SSHv2 im Detail aufgebaut ist und funktioniert.
Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der praktischen Darstellung einer Konfiguration und der zahlreichen - oft verkannten - Möglichkeiten der Secure Shell neben dem (aus Benutzersicht) simplen Login auf einem entfernten Rechner. Dies sind z.B. Forwarding, Schlüsselverwaltung, SSH-Agenten, VPNs per SSH, etc.
OpenSSH ist aus dem OpenBSD-Projekt hervorgegangen und ist seit langem Bestandteil der OpenBSD Basisinstallation.
"Forget the Swiss Army Knife! - Secure Shell - tips'n'tricks" ist der erste Vortrag aus der Reihe "Willkommen zu OpenBSD".
Die Vorträge der Reihe "Willkommen zu OpenBSD":
Die Vortragsreihe "Willkommen zu OpenBSD" des Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf will das freie Betriebssystem näher bringen, Hilfestellung für den täglichen Einsatz geben und einen Blick über den Tellerrand bieten, der zu weiterem Experimentieren mit OpenBSD animiert. Themenwünsche im Rahmen der Vortragsreihe kännen per E-Mail an den Verfasser dieser Nachricht eingereicht werden.
Der Vortrag kostet (wie immer) keinen Eintritt; Spenden sind jederzeit willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ausserdem ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, OpenPGP-Fingerprints auszutauschen, CA-Certs zu assuren oder einfach nette Nerds kennenzulernen.
Unser nächstes öffentliches Treffen findet am Dienstag, 05.02.2008, ab ca. 19:30 Uhr in unserem Clubraum statt. Wer uns kennenlernen möchte, kommt vorbei und trifft uns.
Das Chaosdorf ist eine zusammengewürfelte Gruppe in Düsseldorf, die an Computern rumbastelt, die Sicherheit bei der elektronischen Datenverarbeitung austestet, den Hacker-Ethos aufrecht erhält und einfach nur Spaß hat...
Wir setzen uns grenzüberschreitend für Informationsfreiheit ein, beschäftigen uns mit den Auswirkungen von Technologien auf die Gesellschaft und die einzelnen Menschen und fördern das Wissen um diese Entwicklung.
Am Open Chaos halten wir im Gegensatz zu unseren Themenabenden keine vorbereiteten Referate/Vorträge, sondern diskutieren zum Beispiel in lockerer Runde über aktuelle Entwicklungen und geben Einblicke und die Möglichkeit zur Mitarbeit an laufenden Projekten.
Die Veranstaltung kostet (wie immer) keinen Eintritt; Spenden sind jederzeit willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Am 17.02.2008 findet in Düsseldorf die Abstimmung zum Bürgerentscheid »Rettet den Golzheimer Friedhof« statt.
Besonders auffällig ist dabei das Demokratieverständnis, was in Teilen des Stadtrates herrscht. Der Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) empfiehlt als Alternative zum von ihm genannten inhaltlichen Vorschlag "[...] oder bleiben Sie der Abstimmung fern!" Die CDU-Fraktion empfiehlt ebenfalls "Schließen Sie sich [...] an [...] oder bleiben der Abstimmung fern!" Immerhin wird jeweils noch ein inhaltlicher Abstimmungsvorschlag unterbreitet. Dennoch ist diese Empfehlung seitens der CDU und des regierenden OB ein Schlag ins Gesicht für die Demokratie in Düsseldorf. Den Vogel schiesst aber die FDP-Fraktion im Rat ab, deren Stimmempfehlung die genannte antidemokratische Unverschämtheit nocht toppt und da lautet: "Und das erreichen Sie einfach, indem Sie am Sonntag, den 17 Februar NICHT WÄHLEN gehen. Wir sind gespannt, ob bei den nächsten Wahlen ebenfalls entsprechende Empfehlungen ausgesprochen werden und welche Kommentare zur Wahlbeteiligung durch die Medienwelt geistern werden.